Heimat auf Trümmern. Lübeck 1942

Heimat auf Trümmer. Städtebau in Lübeck 1942-1959 (Bild: DOM publishers)
Nichts war für Lübeck so einschneidend wie das Flächenbombardement von 1942 (Bild: DOM publishers)

Dieses Mal ging es nicht um ein hochrangiges militärisches Ziel. Als die Altstadt von Lübeck am 29. März 1942 bombardiert wurde, ging es um die Stadt selbst. Bis heute wird schmerzhaft erinnert und beschrieben, wie die mittelalterliche Marienkirche und das Kaufmannsviertel der Buddenbrocks verloren gingen. Beim Verlag DOM publishers lenkt Jörn Düwel, Prof. für Architekturgeschichte an der HafenCity-Universität Hamburg, nun den Blick auf die weniger bekannten Opfer des Flächenbombardements.

Mit ausgewählten Quellen und Abbildungen beleuchtet Düwel in seiner Publikation „Heimat auf Trümmern“ den Lübecker Städtebau von 1942 bis 1959. Gezeigt werden nicht allein die Planungen für den Wiederaufbau der Altstadt. Düwel untersucht ebenso die lange unbeachteten Orte an den Rändern der Hansestadt: die Lager der Zwangsarbeiter, Vertriebenen und Flüchtlinge. (kgb, 3.6.14)

Jörn Düwel, Heimat auf Trümmern. Städtebau in Lübeck 1942-1959 (Grundlagen 20), DOM publishers, 2013, 280 Seiten, 23 x 21,2 cm, ISBN 978-3869221144.