200 Gastvorlesungen, 50 Promovend:innen, ein Postdoc, 8 Jahrestagungen und Millionen Euro – das Graduiertenkolleg 2227 „Identität und Erbe“ kann mit seinen Schwerpunkten an der TU Berlin und der Bauhaus-Universität Weimar seit 2016 auf eine lange Forschungsphase zurückblicken. Jetzt ziehen die Expert:innen Bilanz und stellen am 17. Dezember 2025 um 19 Uhr in der Buchhandlung M-Books (Marktstraße 16) in Weimar gleich zwei Abschlusspublikationen vor: „Bodies in, as, of, with, and Identity and Heritage“ sowie „Identität und Erbe. Konflikte, Konzepte, Konstruktionen“.
Das erste der beiden Bücher, frisch erschienen im Schwabe Verlag und in ein neutrales braun-beiges Muster gehüllt, bündelt als offizielle Abschlussband des Projekts 18 Texte rund um kulturelle, historische uns soziale Aspekte der Erbediskurse. Beim zweiten Band, der 20 Texte zwischen zwei pinkfarbene Buchdeckel fasst, geht es gezielt um den Körper als Austragungsort sozialer und kultureller Gefechte. Gemeinsam ist ihnen der Wille, einen frischen Blick auf die vielfältigen Theorien und Diskurse rund um historische Dinge und Materialien, Orte und Bauten als kulturelles Erbe zu werfen. Die Vorstellung der beiden Bücher formiert sich auch ein wenig als inoffizielle Abschlussfeier des Projekts mit vielen Ehemaligen und Weiterforschenden, die sich inzwischen vielfach in leitender Funktion in Museen, Hochschulen und Denkmalämtern wiederfinden. Wir gratulieren! (kb, 15.12.25)

Weimar, M-Books (Bild: M-Books, via google-Maps)
