Ins Kino zu den Böhms

Ab Ende Januar gibt es (Architektur-) Geschichten aus dem Hause Böhm im Kino (Bild: Peter Gerloff)
Ab Ende Januar gibt es (Architektur-) Geschichten aus dem Hause Böhm im Kino – und natürlich darf die Wallfahrtskirche in Neviges nicht fehlen (Bild: Peter Gerloff)

Am 23. Januar feiert der Architekt Gottfried Böhm seinen 95. Geburtstag. Und noch immer ist der erste deutsche Pritzker-Preisträger (1986) aktiv in der Bauplanung tätig. Die Leidenschaft des Entwerfens liegt in der Familie: Das Handwerk lernte Böhm bei seinem Vater Dominikus (1880-1955). Doch längst haben sich auch Gottfried Böhms Söhne Stephan, Peter und Paul der Baukunst verschrieben und führen zusammen mit dem Vater dessen Lebenswerk fort.

In der Dokumentation „Die Böhms – Architektur einer Familie“ begibt sich Gottfried Böhm zu den bedeutendsten Stationen und Bauten seines Lebens. Der Film des Schweizer Filmemachers Maurizius Staerkle-Drux feiert an Böhms Geburtstag in Köln Deutschland-Premiere und läuft ab 29. Januar in diversen Kinos. „Die Böhms“ zeichne ein ebenso intimes wie prägnantes Portrait über die Untrennbarkeit von Leben, Liebe, Glaube und (Bau-)Kunst – so die Pressemitteilung. Man darf gespannt sein auf dieses Werk über eine Familie von Baumeistern. (db, 23.1.15)