Dülmen, Maria Königin (Bild: Dietmar Rabich, CC BY SA 4.0)

Kirche weitergebaut VII

Kirche weitergebaut VII

Dülmen, Maria Königin (Bild: Dietmar Rabich, CC BY SA 4.0)
Erst Kirche, jetzt Seniorenwohnanlage: Dülmen, Maria Königin (Bild: Dietmar Rabich, CC BY SA 4.0)

Wird über die Umnutzung oder Nutzungserweiterung von Kirchenbauten diskutiert, ist meist von den jüngeren unter ihnen die Rede: von Gottesdiensträume der Nachkriegsmoderne. Diesem Thema widmet sich in der Katholische Akademie Schwerte auch die Reihe „Kirche weitergebaut“, die am 21. November 2016 in ihren VII. Teil gehen wird. Ausgehend vom Teilaspekt „Die Aufgabe der Gebäude“ im „Zukunftsbild“ des Erzbistums Paderborn, das vom Projektleiter Monsignore Dr. Michael Bredeck vorgestellt wird, schließt Prof. Dr. Albert Gerhards (Liturgiewissenschaftliches Seminar, Universität Bonn) mit einem Vortrag zur Thematik des Sakralraums als „Hybridraum“ und „kritischem Raum“ an.

An zwei herausragenden zeitgenössischen Kirchbauprojekten werden beispielhaft neue architektonische Ansätze vorgestellt: Das Büro Soan Architekten aus Bochum verwirklichte mit dem Stadtteilzentrum Q1 in Bochum-Stahlhausen den Umbau der evangelischen Friedenskirche zu einer Begegnungsstätte für interkulturelle und interreligiöse Stadtteilarbeit. Im westfälischen Dülmen wurde die katholische Pfarrkirche Maria Königin aus den 1960er Jahren vom Architekturbüro Feja+Kemper aus Recklinghausen zu einem Sakralraum mit integrierten Seniorenwohnungen erweitert. Die Veranstaltung wird von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen als Fortbildung anerkannt, es wird eine Teilnahmegebühr erhoben. (kb, 15.11.16)