Eberswalde-Finow, St. Theresia (Bild: Krank-Hover, CC BY SA 3.0, 2012)

Kirchenbau vor 1938

Mit dem Siegeszug der Stadt und dem Bedeutungsverlust der beiden großen Konfessionen brachen ab Mitte des 19. Jahrhunderts auch für den Kirchenbau bewegte Zeiten an. Neben den Architekten griffen weitere Kräfte in den Planungsprozess ein: die Gemeinden ebenso wie die Vereine, Behörden und landeskirchliche Ämter. Zudem wandelt sich mit der Verstädterung auch das Verständnis von Seelsorge und von dem, was einen Kirchenbau ausmacht. Vor diesem Hintergrund behandelt die Tagung „Evangelischer und katholischer Kirchenbau zwischen 1848 und 1938 in den deutschsprachigen Gebieten östlich der Elbe“ den Kirchenbaus in Ostdeutschland und Westpolen.

Einzelne Vorträge widmet sich der Kirchbaulandschaft Berlins und einzelner Bauprojekte in Stettin. Ebenso werden Kirchenbau und -kunst während des Nationalsozialismus sowie das Verhältnis von Tradition und Moderne thematisiert. Die Konferenz findet vom 20. bis 22. September 2018 in der Katholischen Akademie in Berlin (Hannoversche Straße 5, 10115 Berlin) statt. Neben den Vorträgen werden für angemeldete Teilnehmende Exkursionen zu Berliner Kirchen angeboten sowie ein Plenum am Ende der Tagung. Achtung: Anmeldungen sind nur noch bis zum 11. (!) September möglich unter: team@berlinerkirchenbauforum.de, 030 2830950 (Katholische Akademie, Konstantin Manthey). In seinem öffentlichen Abendvortrag präsentiert Daniel Lordick am 21. September 2018 um 20 Uhr, wie computergestützte Techniken angewendet werden können, um historische Formensprachen in aktuelle Bauvorhaben einzufügen. (kb, 10.9.18)

Eberswalde-Finow, St. Theresia, 1934, Josef Bachem (Bild: Krank-Hover, CC BY SA 3.0, 2012)