Gelungen oder zum Gruseln? Drei Frankfurter portraitieren 13 Plätze ihrer Stadt (Bild: Open Urban Institute)

Kleinode oder Ödnis?

Ein Spaziergang über Frankfurter Plätze kann so berauschend wie ernüchternd sein: Die innerstädtische Ödnis des Platzverbunds Rossmarkt, Goetheplatz und Rathenauplatz steht beliebten Treffpunkten wie etwa dem Friedberger Platz gegenüber. Das im Dezember 2014 erschienene Buch „Kleinöde“ stellt 13 Plätze in Frankfurt vor. Die Autoren Anne Rudolf, Christoph Siegl und Oliver Müller haben Unorte wie Kleinode (sic!) aufgesucht und sie in Bild und Kommentar festgehalten.

Herausgegeben wird „Kleinöde“ vom Netzwerk Open Urban Institute (OUI), das sich als Laboratorium und Experimentierplatz für urbane Strategien versteht. Das Team besteht aus jungen Akademikern – von den Stadtforschern über Geographen bis zu Soziologen hat seinen Sitz in Frankfurt am Main. Seit 2010 bestreitet das OUI u. a. die Veranstaltungsreihe „Frankfurter Stadtspaziergänge“, aus denen auch dieses Buch erwachsen ist. Beim OUI gibt es auch noch ein „Platz-Schmankerl“: Via E-Mail (kontakt@openurbaninstitute.org) kann man ein Quartettspiel mit den Frankfurter Plätzen beziehen! (db, 13.2.15)

Rudolf, Anne Rudolf/Siegl, Christoph/Müller, Oliver, Kleinöde. Ein Bildband zur Idee und Praxis städtischer Plätze in Frankfurt am Main, hg. vom Open Urban Institute, Frankfurt am Main 2014, Books on Demand, 260 Seiten, ISBN 978-3734738463.

Gelungen oder zum Gruseln? Drei Frankfurter Autoren portraitieren 13 Plätze ihrer Stadt (Bild: Open Urban Institute)