In Dresden sprudelt wieder das Wasser: Am 10. Dezember wurde der Brunnen am Neustädter Markt, 1979 eingeweiht nach Entwürfen des Künstlers Friedrich Kracht, nach 23 Jahren Stillstand neu in Betrieb genommen. Vorausgegangen war eine längere Diskussion um die Zukunft des Brunnens. Zuletzt einigte man sich auf eine Sanierung, die jetzt für einige Tage zu bestaunen ist. Immerhin handelt es sich um 160 Wasserdüsen, die alle 45 Minuten sieben Szenarien durchlaufen. Nachdem das Hochwasser 2002 den Brunnen beschädigt hatte, blieb er für 23 Jahre trocken. Die gut zwei Millionen teure Maßnahme wurde zu einem kleineren Teil aus Spenden, zudem mit Fördermitteln des Bundeslands und aus dem Sonderprogramm Denkmalpflege unterstützt – denn, der Brunnen steht als Ganzes unter Denkmalschutz.

Die Arbeiten umfassten neben einer Beton- und Steinsanierung, teils – in Abstimmung mit der Denkmalpflege – einen Austausch beschädigter Elemente, vor allem die Überholung der Brunnentechnik. Aus den schon in den 1970er Jahren installierten Unterwasserleuchten wurden jetzt energiesparend LED-Lichter. Die unterirdisch untergebrachte Brunnentechnik wurde an neuem Ort neu installiert, um den gewachsenen Platanenbestand nicht zu schädigen. Saniert wurden ebenso die Bänke rund um das Brunnenbecken. Nach der ersten Demophase im Dezember wird der Brunnen eine kurze Winterpause bis zum Frühjahr 2026 einlegen, bevor er wieder in den Regelbetrieb geht. Das Umfeld des Brunnens – wie neu Pflanzen – sind in Vorbereitung, müssen aber aus finanziellen Gründen noch etwas auf sich warten lassen. (kb, 13.12.25)

Dresden, Neustädter Markt, Brunnen, 1989 (Bild: H.-J. Freudenberger, CC BY SA 4.0)

Dresden, Neustädter Markt, Brunnen, 1989 (Bild: H.-J. Freudenberger, CC BY SA 4.0)

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