"Last Exit Berlin Alexanderplatz" (Bild: Hans Christian Post)

Last Exit Alexanderplatz

Last Exit Alexanderplatz

"Last Exit Berlin Alexanderplatz" (Bild: Hans Christian Post)
Der Architektur-Dokumentarfilm „Last Exit Alexanderplatz“ ist ab dem 20. Mai im Handel erhältlich (Bild: Hans Christian Post)

Wer den Alexanderplatz im Herzen Berlins besucht, tut sich mitunter etwas schwer, ihn wirklich zu verorten. So viele Baustile – allen voran die Ostmoderne – hinterließen hier ihre Ideen davon, was der Platz können soll oder darf oder muss. Zu viele? Seit mehr als 20 Jahren wird über die Nach-Wende-Bebauung gestritten. 1993 entschieden die Politiker, trotz Protesten und schwankender Finanzlage, über das ambitionierteste Städtebauvorhaben der Berliner Nachwende-Jahre: Umringt von 13 Türmen, jeweils 150 Meter hoch, sollte das ehemalige Zentrum Ost zur neuen Stadt-Krone der wiedervereinigten Stadt werden. Sollte.

Diesem offenen Projekt geht der dänische Regisseur Hans Christian Post mit seinem Architektur-Dokumentarfilm „Last Exit Alexanderplatz“ auf den Grund. Zu Wort kommen unter anderem die Architekten Hans Kollhoff, Daniel Libeskind oder Michael Kny sowie die die Stadtplaner Hans Timmann und Voker Hassemer. Der Film war und ist 2016 bei internationalen Festivals zu sehen. Ab 20. Mai 2016 wird der Film im Vertrieb von MOUNA über AL!VE in GSA (Deutschland, Schweiz, Österreich) online und im Buchhandel erhältlich sein. (kb, 18.5.16)

Post, Hans Christian, „Last Exit Alexanderplatz“, Dänemark/Deutschland 2015, DVD, ca. 100 Minuten, OmU (Deutsch/Englisch).