Le Corbusier: l’oeuvre à l’épreuve

Das Züricher Le-Corbusier-Haus (Bild: Roland zh)
Zürich, Le-Corbusier-Haus (Bild: Roland zh)

Vor 50 Jahren starb der große Schweizer Architekt Le Corbusier – und hinterließ ein großes Erbe an modernen Bauten, die erhalten werden wollen. Gewinnen diese Inkunabeln der Baugeschichte mit dem Gebrauch oder müssen sie vor allzu deutlichen Spuren ihrer Nutzung bewahrt werden? Um dieser Frage nachzugehen, haben sich nun die „Fondation Le Corbusier“ und das „Institut national d’histoire de l’art“ zusammengetan. Mit der Tagung „Le Corbusier: l’ouvre a l’epreuve de sa restauration“ widmet sie sich vom 16. bis zum 18. April 2015 in Paris der Zukunft des baulichen Erbes von Le Corbusier.

Im Rahmen der Konferenz werden Runde Tische, Fallstudien und Exkursion angeboten. Das Tagungsprogramm umfasst Grundsatzbeiträge – Wie findet man die rechte Balance zwischen Erhalt und lebendiger Nutzung? – ebenso wie Einzelfragen – Wie restauriert man die Innenausstattung von Le Corbusierts Baukunstwerken? – und Einzelbeispiele – die Unité d’habitation in Marseille oder die Wallfahrtskirche von Ronchamp. Veranstaltungsorte sind am 16 April das Auditorium de la Cité de l’architecture et du patrimoine (7, avenue Albert de Mun, 75116 Paris), am 17. und 18. April das Auditorium de la Galerie Colbert (6, rue des Petits-Champs ou 2, rue Vivienne, 75002 Paris), jeweils freier Eintritt soweit Plätze vorhanden). (kb, 7.4.15)