Bremen-Huchting, Golland-Kirche (Bild: Roland Kutzki, GFDL oder CC BY SA 3.0)

Leichtes Zelt und feste Burg

Eine zweite Auflage ist immer ein gutes Zeichen (dafür, dass sich die erste gut verkauft hat). Die erste Auflage von „Leichtes Zelt und feste Burg – Sakralbau in Bremen seit 1945“ erschien 2009 als Katalog gleichnamigen Ausstellung in der Kulturkirche St. Stephani – ein Projekt des Bremer Zentrums für Baukultur in Zusammenarbeit und mit Unterstützung der School of Architecture der Hochschule Bremen, der Hochschule für Künste Bremen, der Kulturkirche St. Stephani, der Bremischen Evangelischen Kirche und der Katholischen Kirche in Bremen.

Nun haben Eberhard Syring und Jörn Tore Schaper vom Bremer Zentrum für Baukultur die zweite (leicht) überarbeitete Auflage auf den Weg gebracht. Ein notwendiges Unterfangen, entstanden doch im Sakralbau zwischen 1950 und 1975 in Bremen so viele Neubauten wie in keiner anderen Phase. Welche große Gestaltungsfreiheit die Architekten auf diesem Gebiet hatten und welche widerstreitenden architektonischen Konzepte zwischen Traditionalismus und Modernismus sie bei den Kirchenbauten in Bremen umsetzten, zeigt dieses Buch. Es beleuchtet gesellschaftliche und architekturgeschichtliche Hintergründe der Zeit und listet die wichtigsten Bremer Kirchen sowie die Fatih-Moschee und die Synagoge in kurzen Einzeldarstellungen. (kb, 28.3.16)

Leichtes Zelt und feste Burg. Sakralbau in Bremen seit 1945 (Schriftenreihe des Bremer Zentrums für Baukultur 12), Carl-Schünemann-Verlag, Bremen 2016, 2. aktualisierte und erweiterte Auflage, 272 Seiten, Hardcover, ISBN: 978-3-944552-91-0.

Titelmotiv: Buchcover