Köln, Oper, Liebe deine Stadt (Bild: © Raimond Spekking, via Wikimedia Commons)

Liebe. Frust. Trost. Hoffnung. Köln.

10 Jahre ist die Aktion jetzt alt, die den Schriftzug „Liebe deine Stadt“ auf Kölner Bauten der Nachkriegsmoderne setzt. Die retroverschnörkelten Buchstaben, die rote Schleife sollen auf bedrohte Orte aufmerksam machen und neue Liebe zu den Zeugen der eigenen städtischen Vergangenheit wecken. Begonnen hat alles mit der Riphahn-Oper, die nach Bürgerprotesten nun einer behutsameren, aber aktuell leider auch langwierigeren Sanierung zugeführt wird.

Erste Erfolge kann die modellhafte Initiative schon verzeichnen, so hat sich z. B. das Rheinparkcafé eine Zukunft erstritten. Doch es bleibt viel zu tun: Man will die Oper im Auge behalten – und mit neuen Aktionen auf das bleibend aktuelle Thema Nachkriegsmoderne aufmerksam machen. Am 26. November wird die Jubiläumsaktion auf dem Kölner Willy-Millowitsch-Platz um 18 Uhr eröffnet: darunter die neuen Kampagnen-Motive „Frust. Trost. Hoffnung“ und ein mobiler Ausstellungspavillon. Wünschen wir der Aktion, dass sie sich möglichst bald selbst überflüssig gemacht hat und in Köln die freie Liebe auch für die Bauten der Nachkriegszeit gilt. (kb, 23.11.15)

Köln, Oper, Liebe deine Stadt (Bild: © Raimond Spekking, CC BY SA 3.0, via Wikimedia Commons)