„Mama, der Beton hat Pickel!“

Waschbeton (Bild: Elke Wetzig (Elya), GFDL oder CC BY-SA 3.0)
Schrecklich schön? Waschbeton (Bild: Elke Wetzig (Elya), GFDL/CC BY-SA 3.0)

Er sollte dem ungeliebten Baumaterial eine schöne Seite abgewinnen: Waschbeton war in den 1960er und 1970er Jahren allgegenwärtig. Die vielseitig verwendbaren Platten zeigten deutlich sichtbar die grobe Gesteinskörnung. Hierfür wurde die Betonoberfläche zunächst mit einem „Erstarrungsverzögerer“ wie Zucker behandelt und im Anschluss nochmals großzügig bearbeitet. Mit dem Endergebnis konnten Fassaden verkleidet, Gehwege belegt oder Pflanzkübel verkleidet werden.

Heute gilt diese natürlichste Erscheinungsform des Betons vielfach als unschön und verschwindet schleichend aus dem Straßenbild. Für sein Sommerspezial „Ein Bild von einem Waschbeton“ sucht moderneREGIONAL daher nach Ihren Fotografien. Gewinnen Sie dem Waschbeton eine schöne oder auch skurrile Seite ab. Senden Sie Ihr Bild als tif oder jpg in einer Datengröße von max. 1 Mb bis zum 20 April 2015 an: k.berkemann@moderne-regional.de. Und schreiben in zwei Sätzen dazu, wo und warum Ihr Bild entstand. Die drei schönsten Aufnahmen gewinnen: irdischen Ruhm und Schätze im Himmel, je ein Buch zur modernen Baukunst und vor allem: Sie werden im Sommer, zusammen mit den Aufnahmen von Foto-Profis, auf moderneREGIONAl veröffentlicht. Viel Glück! (kb, 2.2.15)