Am 27. Mai 2026 lädt die TU Braunschweig zum Vortrag „Der jüdische Architekt Erich Mendelsohn in Ostpreußen. Eine Spurensuche“ von Prof. Dr. Ruth Leiserowitz über die frühen Jahre des Architekten ein. Entlang einer Spurensuche folgt sie dem jungen Mendelsohn in die ostpreußische Provinz, die er bereits in seinen Jugendjahren verließ. Doch auch nach seinem Weggang aus Allenstein hielt er die Verbindung mit der Region aufrecht, sodass sich Spuren seines Wirkens noch heute auf dem Territorium des ehemaligen Ostpreußens finden lassen. In ihrem Vortrag wird Ruth Leiserowitz diesen Spuren und ihrem heutigen Echo nachgegehen und stellt die Frage, inwiefern sich der Architekt von der ostpreußischen Landschaft und dortigen Freundschaften hat inspirieren lassen.

Prof. Dr. Ruth Leiserowitz ist Senior Researcher am Institut für Geschichte und Archäologie des Baltikums der Universität Klaipėda und außerplanmäßige Professorin für osteuropäische Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Forschungsgebiete umfassen baltische, jüdische und osteuropäische Geschichte. Der Vortrag wird organisiert und präsentiert von Bet Tfila, der Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa und dem Verein zur Förderung der Bet Tfila e. V. und findet um 18:30 Uhr im Hörsaal SN 19.2 im Altgebäude an der Schleinitzstraße 19 statt. (pk, 7.5.26)

Olsztyn, Jüdischer Friedhof an der Seestraße, Außenansicht der Bet Tahra, nach der Sanierung im Jahr 2012, Architekt: Erich Mendelssohn, 1911-1913 (Bild: Aniolek, CC BY-SA 3.0, 2013)

Olsztyn, Jüdischer Friedhof an der Seestraße, Außenansicht der Bet Tahra, nach der Sanierung im Jahr 2012, Architekt: Erich Mendelssohn, 1911-1913 (Bild: Aniolek, CC BY-SA 3.0, 2013)

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