Während des Ersten Weltkriegs schickt der damals noch unbekannte Architekt Erich Mendelsohn Briefe mit Zeichnungen und Skizzen an seine damalige Geliebte und spätere Frau Luise, deren Meinung für die Entstehung seiner späteren Werke eine große Rolle spielt. Jene Briefe und ebenso die Memoiren von Luise Mendelsohn dienen als Grundlage für Duki Drors Dokumentarfilm „Erich Mendelsohn – Visionen für die Ewigkeit“, der sich sowohl mit dem Leben der Mendelsohns beschäftigt als auch die Bauwerke eines der einflussreichsten Architekten des 20. Jahrhunderts vorstellt.

Am Dienstag, den 22. September ist der Film um 18.00 Uhr im Leipziger Grassi Museum zu sehen: Die Filmgalerie Phase IV und das Zentrum für Baukultur Sachsen (ZfBK) zeigen ihn zusammen mit der Stadt Leipzig und der Architektenkammer Sachsen in der ZfBK-Reihe „Architektur im Film“. Bereits seit 2017 gibt es diese Veranstaltungen, die in außergewöhnlichen Dokumentar- und Spielfilmen die Themen Städtebau und Architektur beleuchten – gerne auch unkonventionell: Der erste gezeigte Film war damals „Lemmy Caution gegen Alpha 60“ von Jean-Luc Godard. Grassi Museum, Johannisplatz 5-11, 04105 Leipzig, der Eintritt ist frei – Spenden sind willkommen. (db, 20.9.26)

Berlin, Schaubühne am Lehniner Platz (Bild: Doris Antony, CC BY-SA 3.0)

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