Ludwig Mies van der Rohe: Skyscraper Friedrichssstraße Berlin, 1921 (Bild: Mies van der Rohe Archive, Copyright: Museum of Modern Art New York/Scala Florence/VG BIld Kunst Bonn, 2016)

Mies und das bildhafte Bauen

Mies und das bildhafte Bauen

Ludwig Mies van der Rohe: Skyscraper Friedrichssstraße Berlin, 1921 (Bild: Mies van der Rohe Archive, Copyright: Museum of Modern Art New York/Scala Florence/VG BIld Kunst Bonn, 2016)
Ludwig Mies van der Rohe: Skyscraper Friedrichstraße Berlin, 1921 (Bild: Mies van der Rohe Archive, Copyright: Museum of Modern Art New York/Scala Florence/VG Bild Kunst Bonn, 2016)

Ludwig Mies van der Rohe (1886-1969) schuf zwischen 1910 und 1965 viele Fotomontagen und Collagen. Diese meist großformatigen Arbeiten waren für ihn als Architekten weit mehr als ein skizzenhaftes Werkzeug: Sie waren und sind eigenständige Kunstwerke, die überwiegend frei von praktischen Zwängen Zugänge zum Architekturverständnis von Mies van der Rohe eröffnen. Zu diesem Teil seines Werks ist bis zum 12. Februar 2017 am Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen (Jülicher Straße 97–109, 52070 Aachen)  die Ausstellung „Mies van der Rohe. Die Collagen aus dem MoMA“ zu sehen.

Die Ausstellung spannt ihren Bogen von einem ersten, noch von Ludwig Mies van der Rohe und seinem Bruder Ewald Mies gemeinsam eingereichten Entwurf für das Bismarck-Denkmal am Rhein (1910) über Entwürfe für Berliner Glashochhäuser (1922) und seine Tätigkeit in den USA ab 1937/38 bis hin zu späten Werken wie dem Entwurf für die Neue Berliner Nationalgalerie aus den 1960er Jahren. Begleitend beleuchtet das zweitägige Symposium „Collage/Montage: Mies van der Rohe und die Bildlichkeit der Architektur“ vom 2. bis 3. Dezember die künstlerischen, gesellschaftlichen und technischen Bedingungen der Bildarbeiten und Entwurfstechniken Mies van der Rohes. (kb, 14.10.16)