Mondrian-Kleid, Yves Saint Laurent (Bild: Eric Koch/Anefo (Nationaal Archief), CC BY-SA 3.0)

Moderne auf Stoff und Papier

Gleich zweimal geht es aktuell um die dreidimensionale Moderne auf zweidimensionalen Medien: auf Stoff und Papier. Bei der geplanten die Publikation „Textile Moderne“ (Böhlau Verlag) geht es um Textilien als avantgardistische (Kultur-)Techniken und als künstlerisches Experimentierfeld zwischen den 1850er und den 1950er Jahren: von der Stickerei über Weben, Textildruck und -collage bis hin zu Wohntextilien, Mode und textile Architekturen. Bis zum 15. Juni 2018 können Abstracts (bis max. 3.000 Zeichen) in einem pdf-Dokument gesendet werden an: Prof. Dr. Burcu Dogramaci (Institut für Kunstgeschichte, LMU München), burcu.dogramaci@lmu.de. Die Beiträge sollen später in deutscher oder englischer Sprache 35.000 Zeichen umfassen und bis spätestens 15. Dezember 2018 vorliegen.

Auch das Medium Papier spiegelt die Moderne in besonderer Weise: Das Symposium „Architekturfotografie der Spätmoderne“ will dieses Thema am 31. Mai 2018 im Berliner Museum für Fotografie (Jebensstraße 2, 10623 Berlin) mit Blick auf (West-)Deutschland, Österreich und die USA ausloten. Denn in der Architekturfotografie der 1960er Jahre verdichten sich die architektonischen Debatten dieser Zeit. Die damals zahlreich erscheinenden Architekturzeitschriften boten ein neues Forum für diesen Bereich der Fotografie. Aus der Reportage- und Magazinfotografie wurden dafür lebensnahe Darstellungsformen in die Architekturfotografie übernommen. Anlass des Symposiums ist die Ausstellung zum Werk Sigrid Neuberts. (kb, 20.5.18)

Mondrian-Kleid, Yves Saint Laurent (Bild: Eric Koch/Anefo (Nationaal Archief), CC BY SA 3.0)