Moderne Schule als Denkmal

Hamburg, Christianeum, (Bild: Katharina von Hoefs)
Das Hamburger Christianeum wurde 1971 vom Architekten Arne Jacobsen gestaltet (Bild: Katharina von Hoefs)

Denkmalpflege als Schulfach, das wird schon seit Jahren gerne gefordert. Doch in einigen Schulen der Nachkriegsmoderne lässt sich Moderne ganz handfest erleben, denn sie stehen selbst unter Schutz. Am 14. November 2014 geht ein Kolloquium im Stuttgarter Rathaus (Mittlerer Sitzungssaal, 4. OG) diesem Thema unter dem Motto „Schule als Denkmal – Chance und Herausforderung“ nach – unter der Moderation von Dr. Kerstin Renz, Architekturhistorikerin Stuttgart, und Dr. Martin Hahn, Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg.

Vorgestellt werden ausgewählte Beispiele moderner Schulbauten und ihre Sanierungen: die Geschwister-Scholl-Schule in Lünen (1956-62, Hans Scharoun) die Fachschule Viventa in Zürich (1964-69, Ernst Schindler), das Gymnasium Christianeum in Hamburg (1971, Arne Jacobsen), das Dillmann-Gymnasium in Stuttgart (1956-1958, Peter Salzbrenner), das Deutenberg-Gymnasium in Villingen-Schwenningen (1962-65, Günter Behnisch) sowie das Eberhard-Ludwigs-Gymnasium in Stuttgart (1957, Adolf und Hans Bregler). Das Kolloquium ist kostenfrei. Begleitend wird die Ausstellung „Schule als Denkmal. Stuttgarter Porträts“ im Rathaus Stuttgart gezeigt, die im Anschluss noch bis zum 22. Dezember 2014 zu sehen sein wird. (kb, 24.10.14)