Was würde passieren, nähmen wir die Stadt als offenes Feld? Haben wir schon, zumindest die Ravekultur der 1990er Jahre. Wenn in leerstehenden Häusern und Fabrikhallen, auf Brachflächen und ungenutzten Zwischenräumen auf Zeit getanzt und bei Musik gefeiert wurde. Die Architekturstudierenden Charlotte Emmler, Gregor Bläsi und Julia Sohl haben in ihrer Bachelorarbeit untersucht, wie diese subversive Praxis bis heute in Berlin weiterlebt. Jenseits bürgerlicher oder gar gesetzlicher Regeln wird Stadt neu und kreativ und manchmal auch brutal neu verhandelt. Im moderneREGIONAL-Podcast berichten Emmler, Bläsi und Sohl, ob solche improvisierten, spontan umgebauten oder auf Zeit genutzten Räume als Strategie für unsere heutige und zukünftige architektonische und soziale Praxis taugen. (kb, 12.2.26)

Das Gespräch ist Teil der Online-Talk-Reihe der Anti-Abriss-Allianz und eine Veranstaltung des moderneREGIONAL-Netzwerks „moderne2000“. Das Gespräch führte Karin Berkemann am 12. März 2026 (DOI 10.5281/zenodo.19007691).

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Berlin, Club "Tresor" (Bild: MichaelBrossmann, PD, 2003)

Berlin-Mitte, 1926 als Tresorraum des Kaufhauses Wertheim errichtet, ab 1991 als Techno-Club „Tresor“ betrieben, 2005 abgerissen (Bild: MichaelBrossmann, PD, 2003)

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