
„Die DDR hat ja funktioniert wie ein Großbetrieb“, antwortet der Dessauer Architekt Dieter Bankert heute auf die Frage, wie es sich denn so gearbeitet hat im ostmodernen Kollektiv. „Das kann man gar nicht sagen, dass man in der DDR alleine Architekt ist“ – stattdessen war Bankert Teil einer großen Arbeitsgemeinschaft vom Entwurf bis zur Umsetzung. Im Gespräch berichtet er von seiner Mitwirkung an prestigeträchtigen Projekten wie dem Berliner Friedrichstadtpalast (1984), vom Wechsel an die Lehre am Dessauer Bauhaus und von der Freude an der direkten Begegnung mit Bauherr:innen in der Nachwendezeit. (kb, 26.7.26)
Das Gespräch führte Karin Berkemann am 23. April 2026, DOI 10.5281/zenodo.21560179).
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Beim Entwurf für den Großen Saal im Friedrichstadtpalast (1984, ingenieurhochbau berlin, Entwurfsbereich Walter Schwarz; Dieter Bankert, Manfred Prasser u. v. a.) war das Fernsehpublikum für Dieter Bankert mindestens so wichtig wie die Zuschauerin vor Ort (Bild: IRS/Wissenschaftliche Sammlungen, Zeichnung: Dieter Bankert, 1982)
