Müther schon vergriffen

Die futuristische Rettungsstation auf Rügen ist einer der bekanntesten Bauten Müthers (Bild: Kra)
Die futuristische Rettungsstation auf Rügen ist einer der bekanntesten Bauten Müthers (Bild: Kra)

„Unerhörte Orte“ – am 17. September 2015 zählen die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern auch die Ost-Moderne dazu. „Auf den Spuren des DDR-Architekten Ulrich Müther“ ein Vortrag von Professor Matthias Ludwig, Leiter des Müther-Archivs, eine Architekturführung per Bus mit Erik Maroko M. A. und ein Konzert mit Carolina Eyck im Müther-Rettungsturm am Strand von Binz auf Rügen geboten. Ulrich Müther (1934-2007), dessen Nachlass seit 2006 an der Hochschule Wismar verwahrt wird, gilt als Meister der HP-Schale. Nicht nur in der DDR, sondern auch für weltweite Projekte überspannte er öffenltiche Räume mit nur wenige Zentimeter starken geschwungenen Dächern.

Ausgewählte Müther-Bauten, so beispielsweise das Schwimmbad im Cliff-Hotel Sellin, sollen angesteuert werden. Das Finale bildet ein kurzes Konzert: Carolina Eyck spielt das futuristische Instrument Theremin im Binzer Rettungsturm. Die Tour startet jeweils um 13:00 Uhr, 15:15 Uhr und 17:30 Uhr am Haus des Gastes (Heinrich-Heine-Straße 7, Binz). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Karten waren schon innerhalb kurzer Zeit bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern (0385 5918585) vergriffen. Für weitere Informationen zum Müther-Archiv wenden Sie sich bitte direkt an Prof. Matthias Ludwig, 03841/7537180, matthias.ludwig@hs-wismar.de. (kb, 6.5.15)