Mitte November wurde in einer spektakulären Aktion das NDR-Hochhaus in Hamburg-Lokstedt vorerst geräumt. Grund: Im 14. Stock wurden Asbestfasern in der Raumluft festgestellt. Daraufhin wurden mehr als 300 Arbeitsplätze in dem Bau aus den späten 1960ern in Konferenzräume, andere NDR-Gebäude oder angemietete Büros verlagert. Die geplante Sanierung des Bürohochhauses wird nun länger als erwartet dauern, denn mittlerweile wurde auch im 13. Stock Asbest entdeckt. Auch einen Neubau als möglicherweise kostengünstigere Variante schloss NDR-Intendant Lutz Marmor nun nicht mehr aus. Eine Grundsatzentscheidung solle nach Möglichkeit bis Ende Januar getroffen werden, kündigte er an.

An etlichen Stellen des Hochhauses sei ohne bautechnische Notwendigkeit in den 1970er-Jahren Asbest verwendet worden, teilte der NDR mit. Außerdem zeigten weitere Raumluft-Messungen eine teilweise Belastung im ersten Obergeschoss, allerdings in geringerem Ausmaß als bei den Erstfunden, so der Sender. „Nunmehr ist klar: Für eine vollständige Sanierung werden wir deutlich länger brauchen als zunächst angenommen“, bilanzierte der Intendant. Es riecht verdächtig nach Abriss … (db, 11.12.18)

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