Die Stadt Pirmasens widmet sich derzeit der Zeit von vor 100 Jahren. In der Vortragsreihe der VHS „Goldene Zwanziger“ werden unterschiedliche Aspekte dieses Jahrzehnts diskutiert. HEUTE, am Mittwoch, 11. März 2026 steht das „Neue Bauen“, die „Architektur und Stadtplanung der 1920er Jahre in Pirmasens“ auf dem Programm. Denn auch in der pfälzischen Schuhstadt zog nach den Zerstörungen des Ersten Weltkriegs die neue Baukultur ein und brachte mit Funktionalität, Klarheit und sozialem Fortschritt frischen Wind und beeindruckende Bauten wie die Schuhfabrik Ohr (1925) oder das Stadtbad in der Lemberger Straße (1926-1929, 1934) in die Stadt. Darüber, wie diese Epoche Pirmasens geprägt hat, berichtet Frederic Krämer in seinem Vortrag.

Der Vortrag führt das Publikum in die Zwischenkriegsjahre und zeigt, wie sich Pirmasens im Kontext moderner Architektur- und Städtebauideen entwickelte. Vorgestellt werden neben den bereits erwähnten Bauten Stadtbad, Fabriken, Verwaltungsgebäuden und Villen jener Zeit, markante Gebäude und Siedlungen wie die Landwirtschafts- und Schuhfachschule, Husterhöhschule, die Horeb-Südbebauung sowie Wohnanlagen auf dem Schachen und dem Sommerwald. Die VHS lädt zum Vortrag ein in den Carolinensaal in der Buchsweilerstraße 15. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten. (pk, 11.3.26)

Pirmasens, Stadtbad, Architekt: Stadtbaurat August Härter, 1926–1929, 1934 (Bild: Gerd Eichmann, CC BY-SA 3.0, 2015)

Pirmasens, Stadtbad, Architekt: Stadtbaurat August Härter, 1926–1929, 1934 (Bild: Gerd Eichmann, CC BY-SA 3.0, 2015)

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