Die Komische Oper Berlin zeigt noch drei Mal die Aufführung mit dem schönen Titel „Mokkahits und Milchbarträume“. Der Regisseur Axel Ranisch und der Musikalische Leiter des Opernhauses, Adam Benzwi machten aus den Schlagern, Songs und Tänzen zwischen „Ein Kessel Buntes“ und dem Ost-Berliner Kabarett „Distel“ eine musikalische Retrospektive der DDR. Vier Dekaden musikalische Zeitgeschichte von den Aufbaujahren bis zu den bleiernen 80er Jahren können gehört und gesehen werden.
Es tauchen Gaby Rückert, Helga Hahnemann, Frank Schöbel oder Karel Gott, aber auch Brecht/Eisler und Wolf Biermann auf. Im Mittelpunkt steht ein heißer Sommer des Jahres 1968, entlehnt einem Filmtitel von damals, an dem sich die Handlung des Stückes aufspinnt. Das Ganze ist dabei weniger eine Oper als eine „Revue“, der Begriff, unter dem das Stück auch firmiert. Restkarten für den 3., 5. und 6. Juli 2026 gibt es noch im Onlineverkauf über die Homepage der Komischen Oper. Dort kann man auch schonmal reinhören. (pk, 3.7.26)

Berlin, Komische Oper, Architektur: Kollektiv Kunz Nierade, 1963–67 (Bild: Wolfsraum, CC BY-SA 3.0, 2012)
