Heute (!), am 18. April 2026, startet am äußersten östlichen Ende von Berlin die Ausstellung „Open Archive for Urbanism – Was ist, was kann, was soll die Stadt?“. In der „station urbaner kulturen/nGbK Hellersdorf“ geht es im Kern um die Wandelbarkeit und das aktive Mitwirken daran, hier in Form einer „modularen Bibliothek“. Texte, Recherchen und Veröffentlichungen zu Stadt, Wohnen, Nachbarschaften, Arbeitsmigration, Platte und Großsiedlung bieten neue Perspektiven auf das Werden und die Zukunft der Siedlung im Besonderen und im Allgemeinen. Wenn man sich denn zum Teil davon macht, schmökert, ergänzt, verändert.

Zum Konzept gehören künstlerische Interventionen. Mit dabei sind Manfred Butzmann, Michele Galassi, Thierry Géhin, Sonya Schönberger, Sudden Starlings Collective, Sinta Werner/Markus Wüste. Ihre Themen sind Schwellenräume und öffentlicher Raum allgemein, aber auch konkretere Artefakte wie „quasi-archäologische Spurenfunde“ aus der Anfangszeit des Neu-Hohenschönhausener Ostseeviertels oder freistehende Beton-Trennwände der DDR-Zeit. Um 18 Uhr wird die Performance „BETON Berlin 30“ von Susan Soldan in der station urbaner kulturen/nGbK Hellersdorf (Auerbacher Ring 41, 12619 Berlin) sichtbar gemacht, die eigentliche Vernissage beginnt um 19 Uhr. (kb, 18.4.26)

Berlin-Hellersdorf, station urbaner kulturen (Bild: Eva Hertzsch, via google-Maps, 2017)

Berlin-Hellersdorf, station urbaner kulturen (Bild: Eva Hertzsch, via google-Maps, 2017)

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