Andreas Opiolka, "Calea Mosilor 8", 2014 (Bild: Galerie Schacher)

Ortungen

Die Ausstellung „Ortungen“ zeigt noch bis zum 23. Januar 2016 in „Schacher – Raum für Kunst“ (Galerienhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 48, 70176 Stuttgart) (moderne) Architektur auf ganz unterschiedliche Weise. Die Präsentation umfasst Arbeiten von Marc Dittrich, Absolvent der Kunstakademie Stuttgart, und Andreas Opiolka, Professor für Allgemeine Künstlerische Ausbildung. Dittrich, geboren 1976 in Ostfildern, lebt in Deizisau. Er schneidet Fotografien von Hausfassaden mit einem Roll-Messer in fünf Millimeter breite Streifen und verarbeitet diese zu Reliefs und Skulpturen. Die Architektur-Ausschnitte – von u. a. Gebäuden aus Daegu/Südkorea, Amsterdam, Köln, Esslingen, Leonberg, Ostfildern, Stuttgart – scheinen Spaß an ihrem kreativen Versteck- und Neu-Zusammen-Setz-Spiel zu haben.

Andreas Opiolka, geboren 1962 in Stuttgart, lebt in Stuttgart, arbeitet in der Fläche. Mit orthogonalen Linienkonstruktionen und monochromer Farbflächen schafft er Kompositionen, die an Stadtpläne und Innen- oder Außenräume erinnern. Opiolkas Fotografien, die zumeist Menschen im urbanen Raum zeigen, eröffnen einen neuen Blick auf die scheinbar rein konkreten Malereien. Die u. a. entlang der historischen „Cala Mosilor“ und im Stadtzentrum von Bukarest aufgenommenen Stadtszenen verraten eindrucksvoll Opiolkas Inspirationsquellen. (kb, 11.1.16)

Andreas Opiolka, „Calea Mosilor 8“, 2014 (Bild: Galerie Schacher)