Otto Piene ist tot

Otto Piene: Berlin Superstar, 1984. für die Eröffnung der Ausstellung "Die Zukunft der Metropolen: Paris - London - Berlin", Ernst-Reuter-Platz, Berlin, 1984. Foto: Otto Piene Archiv / ZERO foundation Otto Piene: Berlin Superstar, 1984. für die Eröffnung der Ausstellung "Die Zukunft der Metropolen: Paris - London - Berlin", Ernst-Reuter-Platz, Berlin, 1984. Foto: Otto Piene Archiv / ZERO foundation
Otto Piene, Berlin Superstar, 1984 (Bild: Otto Piene Archiv/ZERO foundation)

Vor 30 Jahren ließ der Künstler Otto Piene überdimensionale Sterne in den Berliner Himmel aufsteigen. Seine luftigen Gebilde, von ihm „Berlin Superstar“ getauft, waren am 19. Juli 2014 wieder Teil des „Sky Artv Event“. Zwei Tage zuvor verstarb Piene in Berlin unerwartet, nachdem er noch an der Eröffnung seiner zweiteiligen Retrospektive hatte teilnehmen können. Die Schau „More Sky“ ist bis zum 31. August 2014in  der Neuen Nationalgalerie und der Deutsche Bank Kunsthalle zu sehen.

Mit Heinz Mack (* 1931) gründete Piene (* 1928)  1957 die Gruppe ZERO. In der Folge nahm er u. a. an der Documenta und der Biennale teil. Seine Lichtinstallationen sprengten die Gattungsgrenzen, indem sie den öffentlichen Raum einbezogen und erweiterten. Seit den späten 1960er Jahren war Piene vorwiegend in den USA tätig. In Deutschland blieb er vor allem durch seine Inszenierung zu den Münchener Olympischen Spielen 1972 in Erinnerung: ein monumentaler  Regenbogen. (kb, 28.7.14)