FOTOSTRECKE: das Zeiss-Planetarium

zusammengestellt von Caspar Reinsberg (16/3)

In diesem Jahr wird das berühmte Planetarium 90 Jahre alt. Sein Namensgeber Carl Zeiss bringt es 2016 gar auf den 200. Geburtstag. Grund genug, für dieses erste Großplanetarium seiner Art eine kleine Jubiläumsbildergalerie zusammenzustellen – mit Mehrwert. Denn hinter jedem der Bilder verbirgt sich, nur einen Klick entfernt, ein Blick auf ungewöhnliche Geschichte(n) rund um das Zeiss-Planetarium. Herzlichen Glückwunsch!

Heft als pdf

Sommer 16: Spacedesign

LEITARTIKEL: Zauberische Ungeduld

LEITARTIKEL: Zauberische Ungeduld

Till Raether fragt nach der Herkunft der modernen Weltraumbegeisterung.

FACHBEITRAG: Müthers Futurismus

FACHBEITRAG: Müthers Futurismus

Matthias Ludwig ergründet die Leichtigkeit der ostdeutschen Hyparschale.

FACHBEITRAG: Kuscheln im Bunker

FACHBEITRAG: Kuscheln im Bunker

Pamela Voigt beschreibt die flauschige Seite des Kalten Kriegs.

FACHBEITRAG: Design im Weltall

FACHBEITRAG: Design im Weltall

Katharina Sebold testet das Lebensumfeld der sowjetischen Kosmonauten.

FACHBEITRAG: Wie baut man Zukunft?

FACHBEITRAG: Wie baut man Zukunft?

Sunna Gailhofer träumt mit Archigram von fremden Wohnwelten.

FACHBEITRAG: Denkmalpflege im All

FACHBEITRAG: Denkmalpflege im All

Karin Berkemann schaut hinter die Kulissen der klassischen SciFi-Serien.

INTERVIEW: Wohnen am Planetenring

INTERVIEW: Wohnen am Planetenring

Erstbewohner und Spätnutzer sprechen über ein Neubauviertel in Garbsen.

PORTRÄT: Flaminio Bertoni

PORTRÄT: Flaminio Bertoni

Daniel Bartetzko bestaunt außerirdische Designklassiker wie die Citroën DS.

FOTOSTRECKE: das Zeiss-Planetarium

FOTOSTRECKE: das Zeiss-Planetarium

Caspar Reinsberg gratuliert der berühmten Sternenkuppel zum 90. Geburtstag.

LEITARTIKEL: Die Befreiung des Wohnens

von Alexandra Apfelbaum (20/3)

Der Traum vom eigenen Heim im Grünen, vom Häuschen am Stadtrand, vom romantischen Landleben – all dies scheint den modernen Wohnungsbau ebenso stark geprägt zu haben wie die Frage nach Wirtschaftlichkeit, sozialen Strukturen oder Landbesitz. Diese “Befreiung des Wohnens”, die Öffnung der Architektur zur Natur, wandte sich kraftvoll gegen überholte Bautraditionen. Offene Grundrisse, großzügige Verglasungen und nutzbare Außenräume sollten ein befreites Wohnen in ‘Luft, Licht und Sonne’ ermöglichen und neue “Freiräume” schaffen.

Richard Döcker: Haus in der Weißenhofsiedlung in Stuttgart, Bruckmannweg 10, Gartenterrasse, 1927 (Bild: historische Fotografie, © Bildarchiv Foto Marburg)

Alexandra Vinzenz beschreibt in ihrem Beitrag die Wohnbau-Ausstellungen der 1920er Jahre (Richard Döcker, Haus in der Weißenhofsiedlung in Stuttgart, Bruckmannweg 10, Gartenterrasse, 1927, Bild: historische Fotografie, Bildquelle: © Bildarchiv Foto Marburg)

Gegen die Missstände

Die Wohnungsnot des 19. Jahrhunderts, die elenden Lebensbedingungen in fünfstöckigen Mietshäusern mit dicht bebauten Hinterhöfen, ließen schließlich den sozialen Wohnungsbau entstehen. Erste Erneuerungsprozesse vollzogen sich mit der Gartenstadtbewegung. 1902 benannte der britische Kulturpolitiker Ebenezer Howard mit seinem Traktat “Garden Cities of Tomorrow” bereits die zentralen Themen: Wirtschaftlichkeit, Bodenreform – und die Rückkehr zur Natur, ihre Verbindung mit der Architektur. In einer ebenfalls 1902 veröffentlichten Flugschrift der Deutschen Gartenstadtbewegung heißt es: Der Mensch bedarf “der dauernden Berührung (…) mit der Natur, eines Lebens in reiner Luft und hellem Licht, wenn er nicht verkümmern und hinsiechen soll”.

Indem man das Thema Wohnen vom Landbesitz trennte, erschien das Leben im Grünen nicht mehr als Privileg für höhere Schichten. Es wurde stattdessen zum erreichbaren Ideal für eine breitere städtische Bevölkerung. Rund um die Zentren entstanden Villenvororte, Einfamilienhausgebiete, Gartenstädte und durchgrünte Siedlungen. Der Begriff ‘Stadtlandschaft’, hervorgegangen aus der Gartenstadtbewegung, wollte nun den historischen Gegensatz zwischen Stadt und Land aufheben. Bis in die 1950er und 1960er Jahre sollte dieses Leitbild die Entwicklung bestimmen. Auch der Deutsche Werkbund und das Bauhaus sowie zahlreiche Bauausstellungen lieferten wichtige Impulse, wie Alexandra Vinzenz in diesem Heft schildert. Allen voran die Stuttgarter Weißenhofsiedlung, die der Deutsche Werkbund 1927 unter dem Titel “Die Wohnung” der Öffentlichkeit präsentierte. Hier wird bereits deutlich, wie sehr der Fokus sich vom Städtebau zum Einzelhaus verlagerte.

Rampe zum Dachgarten der Villa Savoye, Filmstill (Bild: VG Bild-Kunst, Bonn 2020)

In ihrem Beitrag analysiert Laura Rehme u. a. den Film „Architectures d’aujourd’hui“, der 1930 die Konzepte Le Corbusiers vermitteln sollte (Rampe zum Dachgarten der Villa Savoye, Filmstill, Bild: VG Bild-Kunst, Bonn 2020)

Das Haus als Experimentierfeld

Im frühen 20. Jahrhundert wurde das freistehende Einfamilienhaus zum architektonischen Experimentierfeld. Es war Frank Lloyd Wright, der das bürgerliche Wohnhaus neu auf die Natur bezogen hat. Statt eines geschlossenen Grundrisses durchbrachen seine Räume die imaginäre Außenlinie und stießen in die Umgebung vor. Entscheidend war dabei der Baustoff Glas, wie es Laura Rehme in ihrem Beitrag aufzeigt: Anhand von Filmen, die Ideen von Walter Gropius und Le Corbusier vermitteln sollten, wird die Rolle des Fensters besonders deutlich. Während die Landschaft bei Wright durch großzügige Glasflächen eher indirekt als Bild inszeniert wurde, öffnete man das Haus in der Folge immer stärker zur Natur. Balkone, Terrassen und Loggien schufen nun eine direkte Verbindung zum Außenraum.

Hatte noch das Bauhaus seine weißen Kuben als Kontrapunkte in die Landschaft gesetzt, so legte Le Corbusier in seinem Fünf-Punkte-Programm bereits 1926 die Eigenschaften eines neuen Hauses fest. Nun schwebten die Bauten auf Stützen über dem Boden, entfalteten offene Grundrisse und verglaste Fassaden. Auf ihren flachen Dächern fanden sich Gärten oder Sonnenterrassen. Ein solcher “Ort des Durchgangs und Übergangs” war der Deutsche Pavillon zur Weltausstellung in Barcelona (1928-29) von Ludwig Mies van der Rohe. Wie schon bei Wright und dann bei Le Corbusier, geht es in Barcelona um die Expansion eines winklig verschränkten Baukörpers in den umgebenden Raum. Sein offener Grundriss markiert den Beginn einer funktionalen Gliederung: Das gesamte umbaute Volumen versteht sich nun als ein zusammenhängendes Kontinuum, das den Außenraum einbindet. Licht, Sonne, Luft und Grün sind die Gebote der Stunde.

Dieter Urbach: Visualisierung von Josef Kaisers Großhügelhaus, Fotocollage, 1971 (Bild: © mit freundlicher Genehmigung des Josef-Kaiser-Archivs Dresden)

Maximilian Kraemer und Oliver Sukrow stellen zwei Großstrukturen in Ost und West vor (Dieter Urbach, Visualisierung von Josef Kaisers Großhügelhaus, Fotocollage, 1971, Bild: © mit freundlicher Genehmigung des Josef-Kaiser-Archivs Dresden)

Zaghafter Neubeginn

Die Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg waren bestimmt vom Wiederaufbau der zerstörten Städte. Wohnungsnot, Mangel an Baumaterialien und Arbeitskräften schufen einfache und sparsame Lösungen. Den miserablen Wohnverhältnissen der Vorkriegsjahre begegnete man jetzt mit dem Leitbild der “gegliederten und aufgelockerten Stadt”. Diese Vorstellung griff teilweise auf das frühe 20. Jahrhundert zurück, von den funktionalistischen Stadtvisionen eines Le Corbusier bis zur Gartenstadtidee. Dennoch beschränkte man sich oft auf geschlossene Zeilen, Reihen oder Würfel, die sich so von den Grünflächen und parkähnlichen Landschaften abgrenzten. Neue Vorbilder suchte man zunächst in Nachbarländern wie Skandinavien und der Schweiz: Lebendige Grundrisse öffneten sich stärker zum Außenraum. Loggien und Balkone sollten eine Fassade nicht nur schmücken und gliedern, sondern die Wohnfläche bereichern und ergänzen. Gegenüber dem sozialen und wirtschaftlichen Massenwohnungsbau der Vor- und Nachkriegsjahre bildete das Einfamilienhaus hier eine utopische Denkfigur. Solche Experimente beeinflussten schließlich auch den mehrgeschossigen Wohnungsbau.

In den 1960er Jahren entdeckten die Architekten neue Formen – und die Topografie. An die Stelle der schlichten Zeilen- und Reihenbauten traten in Höhe und Grundriss differenzierte, urbane Großstrukturen. Um einer Zersiedelung entgegenzuwirken, verdichtete man auch das Einfamilienhaus zu Ketten- oder Gruppenstrukturen. So entstand eine Alternative zum freistehenden Einfamilienhaus, aber auch zum starren Geschosswohnungsbau in Zeilenform. Spezielle Gebäudetypen kombinierten nun Terrassen-, Hügel-, Winkel- und Atriumhäuser sowie Bungalows. Die Artikel von Oliver Sukrow und Maximilian Kraemer stellen zwei solche Großstrukturen in Ost und West vor, welche die Individualität des Einfamilienhauses auf den Geschosswohnungsbau zu übertragen suchten. Diese neuen, eher privaten Freiräume wurden unmittelbar den Wohnflächen zugeordnet: als “Zimmer im Grünen”.

Marl, Hügelhaus I (Bild: Gunnar Klack, CC BY SA 2.0, 2017)

In ihren Beiträgen beschreiben Alexander Kleinschrodt und Daniel Bartetzko eine besondere Wohnform von durchgrünter Dichte (Marl, Hügelhaus I, 1965–1967, Bild: Gunnar Klack, CC BY SA 2.0, via flickr.com, 2017)

Terrassen und Hügel

Die Idee eines hochwertigen privaten Außenraums wurde im verdichteten Wohnungsbau, in den Terrassen- und Hügelhäusern, am konsequentesten umgesetzt. Wo die örtliche Topografie nicht genutzt werden konnte, musste das Gebäude selbst einen Hügel erzeugen, wie Alexander Kleinschrodt in seinem Artikel über das Hügelhaus in Erftstadt-Liblar schildert. Ein weiteres prominentes Beispiel dieser außergewöhnlichen Wohnform bilden die Hügelhäuser in Marl von Roland Frey, Peter Faller und Hermann Schröder (1964/1966–82), die ebenfalls eine hohe Wohndichte mit den Vorteile eines Einfamilienhauses verknüpften: Die Erdgeschosswohnungen verfügten über Terrassen oder Gartenhöfe, die Obergeschosse über Balkone oder Terrassen, wobei die nach oben abnehmende Gebäudetiefe vor den Blicken neugieriger Nachbarn schützte. Daniel Bartetzko geht im Interview mit der Bewohnerin Karin Derichs-Kunstmann den Qualitäten dieser Wohnarchitektur nach.

“Das Haus war die Werkstatt, in der sich die Lebenskultur erneuern sollte”, so Wolfgang Pehnt über den Wohnungsbau des 20. Jahrhunderts. Und tatsächlich spielte in nahezu jeder modernen Reformbewegung das einzelne Wohnhaus eine entscheidende Rolle. Es wurde zum Experimentierfeld für neue Gestaltungsideen, Konstruktionsformen und Gesellschaftskonzepte. Noch heute zeigen die Terrassen, Höfe und Dachgärten der Nachkriegszeit, wie es der Fotograf Steffen Fuchs für dieses Heft eingefangen hat, dass sich Gemeinschaft und Individualität nicht ausschließen müssen. Was die Öffnung zur umgebenden Landschaft in jedem Fall auslöste, war eine höhere Identifikation mit dem jeweiligen Wohnort. Bis heute ist die raumbildende und raumgliedernde Integration von ‘Grün’ unverzichtbar. Grüne Räume, die durch Gebäude erst gebildet werden, eröffnen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für eine humanere Umwelt.

Heidelberg, Fritz-Frey-Straße 2 (Bild: © Steffen Fuchs, Institut für Europäische Kunstgeschichte, Universität Heidelberg, Juni 2020)

Der Fotograf Steffen Fuchs porträtiert in Heidelberg die bleibend hohe Wohnqualität durch Balkone der Nachkriegsjahrzehnte (Heidelberg, Fritz-Frey-Straße 2, Bild: © Steffen Fuchs, Institut für Europäische Kunstgeschichte, Universität Heidelberg, Juni 2020)

Literatur

Pehnt, Wolfgang, Deutsche Architektur seit 1900, München 2005.

Meyer-Bohe, Walter, Neue Wohnformen. Hang-, Atrium- und Terrassenhäuser, Tübingen 1970.

Hölz, Christoph/Schubert, Gabriele, Freiräume – Häuser, die Geschichte machten 1920 bis 1940, München 1998.

Hopfner, Karin/Simon-Philipp, Christina/Wolf, Claus, größer höher dichter. Wohnen in Siedlungen der 1960er und 1970er Jahre in der Region Stuttgart, Stuttgart 2012.

Jungk, Robert/ Filmer, Werner (Hg.), Terrassenturm und Sonnenhügel. Internationale Experimente für die Stadt 2000 (3 Fernsehsendungen des WDR “Modelle für die Zukunft”), Düsseldorf 1970.

Titelmotiv: Frankfurt-Römerstadt (Bild: Hans Jan Dürr)

ganzes Heft als pdf

Sommer 2020: Draußen wohnen

LEITARTIKEL: Die Befreiung des Wohnens

LEITARTIKEL: Die Befreiung des Wohnens

Alexandra Apfelbaum über die Öffnung der Architektur zur Natur.

FACHBEITRAG: "Wie wohnen?" 1901–27

FACHBEITRAG: “Wie wohnen?” 1901–27

Alexandra Vinzenz über die großen Wohnbau-Ausstellungen der 1920er Jahre.

FACHBEITRAG: Paradiese aus Glas?

FACHBEITRAG: Paradiese aus Glas?

Laura Rehme über Bilder des Wohnens im dokumentarischen Film.

FACHBEITRAG: Waldparksiedlung Boxberg

FACHBEITRAG: Waldparksiedlung Boxberg

Maximilian Kraemer über Heidelbergs eigentliche Sehenswürdigkeit.

FACHBEITRAG: Megastruktur im Park

FACHBEITRAG: Megastruktur im Park

Oliver Sukrow über die visionären Großwohneinheiten von Josef Kaiser.

PORTRÄT: Dachgärten für alle

PORTRÄT: Dachgärten für alle

Alexander Kleinschrodt über das Hügelhaus in Erftstadt-Liblar.

INTERVIEW: "Fotogen sind diese Gebäude definitiv"

INTERVIEW: “Fotogen sind diese Gebäude definitiv”

Karin Derichs-Kunstmann im Gespräch mit Daniel Bartetzko über die Wohnhügel von Marl.

FOTOSTRECKE: Balkone in Heidelberg

FOTOSTRECKE: Balkone in Heidelberg

Steffen Fuchs porträtiert die luftige Seite Heidelbergs.

„"

FACHBEITRAG: “Wie wohnen?” 1901–27

von Alexandra Vinzenz (20/3)

“Wie wohnen?” schrieb Willi Baumeister in Handschriftentype auf das Plakat der Werkbundausstellung “Die Wohnung”, die von Juli bis September 1927 in Stuttgart stattfand. Auf schwarzem Grund sieht man die mit einem dicken, leuchtend roten Kreuz durchgestrichene Fotografie eines historisch anmutenden Innenraums. Provokant steht damit die (bis heute) bestimmende Frage im Raum. Le Corbusier gab mit seinen ‘Fünf Punkten zu einer neuen Architektur’ eine konkrete Antwort. Neben der flexiblen Wohnraumnutzung durch große Langfenster sowie eine freie Grundriss- und Fassadengestaltung, die erst durch das geforderte Stützensystem (Pilotis) möglich wurden, widmete er sich den Dachgärten: Er propagierte das begrünte Flachdach als Nutzgarten sowie als Erholungsfläche.

Willi Baumeister (mit Mies van der Rohe und Werner Graeff), Plakat zur Werkbundausstellung “Die Wohnung” in Stuttgart, erste Fassung (mit Jugendstil-Einrichtung), 1927 (Bild: Lithografie, 113,7 x 82,2 cm, Bildquelle: © VG Bild-Kunst, Bonn 2020)

Damals

Die Forderungen Le Corbusiers entstehen nicht im luftleeren Raum. Um 1900 hat die Idee eines Lebens in der und im Einklang mit der Natur gerade Konjunktur. Nur in einem gesunden Körper kann ein gesunder Geist leben, so das Motto der Anhänger einer solchen Auffassung – und dazu zählt auch der Lebensraum. Gepaart mit der ästhetischen Durchdringung sämtlicher Bereiche, die auch zur Gründung des Deutschen Werkbunds führt, werden für die 1920er Jahre wesentliche Eckpunkte bereits verhandelt.

Ein Resultat der Industrialisierung war die Wohnungsnot. Nochmals verschärft durch die Probleme nach dem Ersten Weltkrieg, wurden die Forderungen nach Wohnraum immer lauter. Es galt, zwischen Qualität und Quantität abzuwägen. Unter den Schlagworten ‚Licht, Luft und Sonne‘ sollte heller, hygienischer und praktischer Wohnraum geschaffen werden. Greifbar ist diese Entwicklung in Ausstellungen, die sich mit dem Bauen beschäftigen, dem eine gesellschaftliche Einflussnahme zugeschrieben wurde. Ein Streifzug zeigt im Folgenden deutsche Ansätze vor dem Ersten Weltkrieg und damit das Fundament der Nachkriegsmoderne.

Joseph Maria Olbrich: Plakat für die Ausstellung “Ein Dokument Deutscher Kunst” auf der Darmstädter Mathildenhöhe, 1901 (Bild: Lithografie, 82,5 x 50 cm, Darmstadt, Museum Künstlerkolonie)

1901 | Darmstadt

Auf der Darmstädter Mathildenhöhe öffnete die Ausstellung “Ein Dokument Deutscher Kunst” am 15. Mai 1901 ihre Tore. Zur Einweihung inszenierte Peter Behrens auf der Freitreppe des Ernst-Ludwig-Baus das Weihespiel “Das Zeichen”. Dieser mystische Erlösungsritus bildete die große Auftaktveranstaltung einer Ausstellung, die das kulturelle Profil des Finanziers Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein schärfen sollte. Das Weihespiel kann aus den Bestrebungen der damaligen Theaterreform verstanden werden. Auch das herzogliche Mäzenatentum mutet eher konventionell an, und mit der übergeordneten Idee der Künstlerkolonie ist die Mathildenhöhe 1901 ein Kind ihrer Zeit. Doch die eigentlichen Ausstellungsobjekte versprühen zukünftigen Geist: Unter der Federführung Joseph Maria Olbrichs wurden temporäre und dauerhafte Gebäude über den Hügel verteilt. Das Ernst-Ludwig-Haus, das Ateliergebäude der Künstlergemeinschaft, geriet am höchsten Punkt der Anlage zum Herzstück der Ausstellung. In unmittelbarer Nähe entstanden acht Künstlerwohnhäuser, für die damalige Zeit eigentlich eher Villen. Hinzu kamen ein Eingangsportal aus Holz, das Haus für Flächenkunst, das Spielhaus (als Theaterstätte), ein Restaurant, etc. Nach fünf Monaten Ausstellungsdauer wurden sie allesamt wieder abgebaut.

Auch die Gestaltung der Grünfläche zählte zur Ausstellung. Schon auf dem Plakat rahmen stilisierte, quadratisch geschnittene, hochgewachsene Büsche den Blick auf das Ernst-Ludwig-Haus. Ein schachbrettartiger Weg führt zur Fassade, vor der dreieckig zugeschnittene Bäume stehen. Diese streng symmetrische Darstellung spielt mit geometrischen Grundformen. Zwar gibt das von Olbrich entworfene Plakat die Darmstädter Anlage nicht real wieder, es verweist aber auf die wesentlichen Charakteristika des Jugendstil-Gartens. Hier sollte das Miteinander von Mensch und Natur visualisiert werden – im Zusammenwirken von Gebautem und Natürlichem, von streng geometrischen und organischen Formen. Blickachsen sorgten für eine klare Wegführung. Auch die Gärten der Künstlerhäuser bekamen so schon fast einen ornamentalen Charakter.

Die Ausstellung entwickelte internationale Strahlkraft. So gab Alexander Koch, der mit dem Herzog befreundet war, ab 1897 die Zeitschrift “Deutsche Kunst und Dekoration” heraus. Sie trug dazu bei, Darmstadt zu den führenden deutschen Städten mit innovativen künstlerisch-gesamtheitlichen Bestrebungen zählen zu dürfen. Mit seinem umfassenden Gestaltungsanspruch aller Lebensbereiche und seinen Forderungen nach der Zweckgebundenheit des Produkts muss Olbrich als Vorreiter des Werkbunds gelten. So verwundert es nicht, dass die Ausstellung 1901 von den späteren Werkbund-Mitgliedern positiv wahrgenommen wurde.

Bruno Taut: Glashaus-Pavillon in Unterstützung durch die Firma Osram für die Werkbundausstellung in Köln, 1914 (Bild: historische Fotografie, o. A.)

Bruno Taut: Glashaus-Pavillon in Unterstützung durch die Firma Osram für die Werkbundausstellung in Köln, 1914 (Bild: historische Fotografie, o. A.)

1914 | Köln

In Darmstadt waren mit Olbrich und Behrens zwei Künstler vertreten, die bereits 1907 zu den Gründungsmitgliedern des Deutschen Werkbunds gehörten. Mit der propagierten Einheit von Kunst, Industrie und Handwerk setzte der Werkbund die in England schon im 19. Jahrhundert formulierten Ideen fort. Man wollte eine neue Warenästhetik für die kunstgewerbliche Industrieproduktion etablieren. Zunächst lag der Schwerpunkt auf den technisch-industriellen Aspekten, also einer engen Bindung an die Wirtschaft. Nach dem Ersten Weltkrieg verschob sich das Gewicht hin zur künstlerisch-handwerklichen Gestaltung.

Die erste Ausstellung des Werkbunds orientierte sich an den großen internationalen Weltausstellungen. Ähnlich wie in London, Paris, Chicago und Brüssel wollte man auch in Köln die wirtschaftliche und kulturelle Stärke der Region präsentieren. Dementsprechend kamen zur feierlichen Eröffnung Mitte Mai 1914 einige preußische Minister, viele Politiker und Honoratioren aus Köln, der Rheinprovinz und dem Reich. Mit dem von der Stadt zur Verfügung gestellten Gelände am Deutzer Rheinufer, das 200.000 Quadratmeter umfasste, musste sich Köln nicht verstecken. Hier entstand ein architektonischer Stilquerschnitt aus der Feder berühmter Namen: Theodor Fischer, Peter Behrens, Henry van de Velde, Walter Gropius oder auch Georg Metzendorf. Im Gegensatz dazu war in Darmstadt vor allem Olbrich tonangebend und damit der Jugendstil. Dies entspricht einer Formulierung von Hermann Muthesius: Vom Sofakissen bis zum Städtebau sollten alle Formen der neuen Gestaltung in neuem Glanz erscheinen.

Während in Darmstadt die gesamtheitliche Gestaltung betont wurde, stehen in Köln vor allem die Industrieprodukte im Vordergrund. Kaum eine Pressenachricht spricht von der Grünflächengestaltung. Stattdessen geht es um die Haupthalle, die Pavillons der preußischen Länder, das koloniale Haus, das Teehaus, die Wein- und Bierrestaurants sowie das niederrheinische Dorf. Der Fokus liegt z. B. auf den (künstlerischen) Einsatzmöglichkeiten von Glas und Licht, wie sie in Bruno Tauts Glashaus gemeinsam mit der Firma Osram auf fantastisch-expressionistische Weise vorgeführt werden. Die Ausstellung wird bestimmt von den einzelnen Bauwerken und den ausstellenden Firmen. In öffentlichen Bauten soll der Weg zu einer neuen Ästhetik geebnet werden. Dagegen werden übergeordnete gesellschaftliche Themen wie die städtische Wohnungsnot kaum verhandelt.

Ernst May: Siedlung Bruchfeldstraße in Frankfurt mit Blick durch den ‘Zickzackhof’, 1927 (Bild: historische Fotografie von Hermann Collischonn, Bildquelle: May, Ernst (Hg.), Das Neue Frankfurt, 4/5/1930, S. 119)

1924 | Frankfurt

In den 1920er Jahren wenden sich einige Projekte dem Wohnungsmangel in den Städten zu. Neben Berlin und Dessau muss hier Frankfurt am Main genannt werden. Es ist die Zeit der Neuausrichtung nach dem Ersten Weltkrieg und damit auch der Neuerfindung der Frankfurter Messe. Mit den Amtsantritten 1924 von Ludwig Landmann als Oberbürgermeister und 1925 von Ernst May als Stadtrat für den Hoch- und Städtebau Frankfurts begann die Erschließung von Wohnraum, der das Stadtbild bis heute prägt. Rund um das Zentrum der Mainmetropole waren 26 Siedlungen geplant, vor allem Kleinwohnungen (auch für alleinstehende Frauen sowie Altenheime). Die riesigen Dimensionen wurden nur dank eines kommunal und genossenschaftlich finanzierten Siedlungs- und Wohnungsbaus bewältigt.

Besonderes Augenmerk schenkte Ernst May (gemeinsam mit dem Leiter der Abteilung Garten- und Friedhofswesen der Stadt, Leberecht Migge) der Gestaltung von Gärten und öffentlichen Grünflächen, halböffentlichen Wegen zwischen den Grundstücken – und nun als Novum den Dachgärten. So wurden die Siedlungen allesamt landschaftsgärtnerisch sorgfältig ausgearbeitet. Wie zuvor Architektur und Ausstattung galt nun auch diese Gestaltung erzieherischen Zwecken. Bewohner mit eigenem Garten sollten sich selbst versorgen können. Die Freiflächen dienten als Versammlungsorte der Gemeinschaft. Zudem sollte die Typisierung hier Solidarität und kollektive Gesinnung fördern.

Die internationale Wahrnehmung dieses Projekts wurde durch die von May herausgegebene Zeitschrift “Das Neue Frankfurt” noch gesteigert. Sie gibt Aufschluss über technische Details der Architektur, aber auch zu Fragen der Ausstattung. In Frankfurt wählte man keine Auftaktausstellung, sondern vielmehr zahlreiche mittelgroße Präsentationen zum Thema Wohnraum. Doch damit zeigt sich exemplarisch, wie hier moderner Wohnungsbau gedacht wurde. Das Modell ‚Neues Frankfurt‘ muss als rationalisierte Vergesellschaftung verstanden werden – und das 30 Jahre, bevor sich solche Ideen deutschlandweit durchsetzen.

Willi Baumeister: Einladungskarte zur Ausstellung “Die Wohnung” in der Stuttgarter Weißenhofsiedlung, 1927 (Bild: Druck auf Papier, 10,3 x 14,8 cm, Bildquelle: © VG Bild-Kunst, Bonn 2020)

1927 | Stuttgart

Die Stuttgarter Weißenhofsiedlung führte die Punkte der hier angesprochenen Projekte in der zweiten Werkbundausstellung “Die Wohnung” von Juli bis Oktober 1927 zusammen. An vier über die Stadt verteilten Standorten wurden moderne Wohnideen präsentiert: Diverse Firmen stellten ihre Einrichtung am Gewerbehallenplatz zur Schau. Eine internationale Plan- und Modellausstellung neuer Baukunst fand in den städtischen Ausstellungshallen am Interimstheaterplatz statt. Darüber hinaus gab es das architektonische Experimentiergelände beim Weißenhof. Ähnlich wie auf der ersten Werkbundausstellung in Köln wurde Kunstgewerbe ausgestellt und damit den Firmen eine Plattform geboten. In Stuttgart lag der Schwerpunkt nun aber auf der Architektur.

Die Ausstellungssiedlung auf der Stuttgarter Anhöhe diente gleichermaßen als Ausstellungsobjekt und nachhaltig als dringend benötigter Wohnraum. Unter der Leitung von Mies van der Rohe entstanden 21 Häuser mit 63 Wohnungen. Die beteiligten Architekten – von Le Corbusier über Walter Gropius, Ludwig Hilbersheimer, Peter Behrens, Richard Doecker, Gustav Adolf Schneck, Hans Scharoun, Mart Stam bis hin zu J. J. P Oud – schufen verschiedene Haustypen unter individuellen stilistischen und funktionalen Prämissen.

Ein echtes städtebauliches Konzept, wie es vorsichtig in Darmstadt angedeutet und mit Frankfurt voll ausgebildet zu sehen war, gab es in Stuttgart nicht. So fällt eine Bewertung der Grünflächengestaltung in Stuttgart schwer. Zwar gibt es durchaus spektakuläre Dachterrassen bzw. -gärten (wie sie Le Corbusier forderte), doch fehlen Informationen zur übrigen Gestaltung von Gärten und öffentlichen Flächen. Das Begleitmaterial zur Ausstellung stammt von Willi Baumeister und spricht eine moderne Sprache. Im Katalog werden auch diverse lokale Gartenbaufirmen gelistet, so dass es für die Grünflächengestaltung ein Konzept gegeben haben muss. Weitere Forschungen stehen noch aus. Letztlich erlangt die Weißenhofsiedlung ihren Weltruhm durch die beteiligten namhaften internationalen Architekten.

Le Corbusier: Haus in der Weißenhofsiedlung in Stuttgart, Bruckmannweg 2, Gartenterrasse, 1927 (Foto: Waltraud Krase, color, 9 x 12, Bildquelle: © Bildarchiv Foto Marburg/Waltraud Krase)

Und dann?

In der Folge der Weißenhofsiedlung gründet sich der Congrès Internationaux d’Architecture Moderne (CIAM). Damit schlossen sich auf internationaler Ebene Architekten zusammen, um die hier angerissenen Fragen zu diskutieren. Die Werkbundsiedlungen der späten 1920er und frühen 1930er Jahre folgen verstärkt dem Städtebau à la Camillo Sitte: einer malerischen, topografisch orientierten Gestaltungsform (im Gegensatz zur geraden Linie und zum Schematismus Le Corbusiers). Auch ab den 1960er Jahren, mit der einsetzenden Historisierung der Moderne, werden die Überlegungen Siedlungsbau und/oder Städtebau immer wieder geführt. Die Grünflächen und die Balkongestaltung werden hingegen nur selten untersucht. Doch bleibt es bis heute, wie auch immer wieder bei den Internationalen Bauausstellungen (IBA) zu sehen, ein wesentliches Thema, das gerade wieder mit dem einsetzenden ökologischen Bewusstsein an Fahrt aufnimmt.

Literatur

Klemp, Klaus/ Sellmann, Annika/ Wagner K, Matthias/ Weber, Grit (Hg.), Moderne am Main. 1919–1933, Ausstellungskatalog, 19. Januar bis 14. April 2019, Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt am Main, Stuttgart 2019.

Schirren, Matthias (Bearb.), Bauen und Wohnen. Die Geschichte der Werkbundsiedlungen, hg. vom Deutschen Werkbund Berlin, Tübingen/ Berlin 2016.

Mathildenhöhe Darmstadt. 100 Jahre Planen und Bauen für die Stadtkrone 1899–1999. Bd. 1: Die Mathildenhöhe – ein Jahrhundertwerk, hg. von der Stadt Darmstadt, Darmstadt 1999.

Kirsch, Karin, Die Weissenhofsiedlung. Werkbund-Ausstellung “Die Wohnung” – Stuttgart 1927, Stuttgart 1987.

Georg Fuchs und Peter Behrens: Aufführung des Festspiels “Das Zeichen” zur Ausstellungseröffnung “Ein Dokument Deutscher Kunst” auf der Darmstädter Mathildenhöhe, 1901 (Bild: historische Fotografie o. A., Bildquelle: Deutsche Kunst und Dekoration 8, 1901, S. 447)

Blick hinauf zum Darmstädter Ernst-Ludwig-Haus vom Haus für Flächenkunst während der Ausstellung “Ein Dokument Deutscher Kunst auf der Darmstädter Mathildenhöhe”, 1901 (Bild: historische Fotografie o. A., aus: Koch, Alexander (Hg.), Grossherzog Ernst Ludwig und die Darmstädter Künstler Kolonie, Darmstadt 1901, S. 84)

Joseph Maria Olbrich: Lageplan mit Freiflächengestaltung in der Achse des Ernst-Ludwig-Hauses, Dezember 1900 (Bild: o. A., Staatliche Museen zu Berlin – Kunstbibliothek)

Joseph Maria Olbrich: Lageplan mit Freiflächengestaltung in der Achse des Darmstädter Ernst-Ludwig-Hauses, Dezember 1900 (Bild: o. A., Staatliche Museen zu Berlin – Kunstbibliothek)

Peter Behrens: Gartenplan für Künstlerhaus von Behrens, um 1900 (Bildquelle: Koch, Alexander (Hg.), Grossherzog Ernst Ludwig und die Darmstädter Künstler Kolonie, Darmstadt 1901, S. 356, © Universitätsbibliothek Heidelberg)

Peter Behrens: Gartenplan für das Darmstädter Künstlerhaus von Behrens, um 1900 (Bildquelle: Koch, Alexander (Hg.), Grossherzog Ernst Ludwig und die Darmstädter Künstler Kolonie, Darmstadt 1901, S. 356)

Carl Rehorst: Gesamtplan für die Werkbundausstellung in Köln, 1914 (Bild: o. A., aus: Deutsche Form im Kriegsjahr. Die Ausstellung Köln 1914, München 1915, S. 170-171)

Carl Rehorst: Gesamtplan für die Werkbundausstellung in Köln, 1914 (Bild: o. A., Bildquelle: Deutsche Form im Kriegsjahr. Die Ausstellung Köln 1914, München 1915, S. 170-171)

Ernst May: Titelseite der Zeitschrift "Das Neue Frankfurt", 1/1926 (Bild: © Universitätsbibliothek Heidelberg)

Ernst May: Titelseite der Zeitschrift “Das Neue Frankfurt”, 1/1926 (Bildquelle: Titelseite der Zeitschrift “Das Neue Frankfurt”, 1/1926)

Ernst May: Orientierungsplan für die Frankfurter Siedlungen 1926–1928, 1930 (Bildquelle: May, Ernst (Hg.), Das Neue Frankfurt, 7/8/1930, S. 125)

Ernst May und Leberecht Migge: Gärten in der Siedlung Praunheim, 1936 (Bild: historische Fotografie o. A., Bildquelle: Migge, Leberecht, Jedermann Selbstversorger, Jena 1918)

Werkbundausstellung "Die Wohnung"in Stuttgart auf dem Experimentiergelände am Killesberg, 1927 (Bild: historische Fotografie o. A., Landesbildstelle Württemberg, Stuttgart)

Werkbundausstellung “Die Wohnung” in Stuttgart auf dem Experimentiergelände am Killesberg, 1927 (Bild: historische Fotografie o. A., Landesbildstelle Württemberg, Stuttgart)

Titelmotiv: Ausblick von der Dachterrasse des Doppelhauses Le Corbusier (Weißenhofmuseum) am Stuttgarter Weißenhof (Bild: Hans Jan Dürr)

ganzes Heft als pdf

Sommer 2020: Draußen wohnen

LEITARTIKEL: Die Befreiung des Wohnens

LEITARTIKEL: Die Befreiung des Wohnens

Alexandra Apfelbaum über die Öffnung der Architektur zur Natur.

FACHBEITRAG: "Wie wohnen?" 1901–27

FACHBEITRAG: “Wie wohnen?” 1901–27

Alexandra Vinzenz über die großen Wohnbau-Ausstellungen der 1920er Jahre.

FACHBEITRAG: Paradiese aus Glas?

FACHBEITRAG: Paradiese aus Glas?

Laura Rehme über Bilder des Wohnens im dokumentarischen Film.

FACHBEITRAG: Waldparksiedlung Boxberg

FACHBEITRAG: Waldparksiedlung Boxberg

Maximilian Kraemer über Heidelbergs eigentliche Sehenswürdigkeit.

FACHBEITRAG: Megastruktur im Park

FACHBEITRAG: Megastruktur im Park

Oliver Sukrow über die visionären Großwohneinheiten von Josef Kaiser.

PORTRÄT: Dachgärten für alle

PORTRÄT: Dachgärten für alle

Alexander Kleinschrodt über das Hügelhaus in Erftstadt-Liblar.

INTERVIEW: "Fotogen sind diese Gebäude definitiv"

INTERVIEW: “Fotogen sind diese Gebäude definitiv”

Karin Derichs-Kunstmann im Gespräch mit Daniel Bartetzko über die Wohnhügel von Marl.

FOTOSTRECKE: Balkone in Heidelberg

FOTOSTRECKE: Balkone in Heidelberg

Steffen Fuchs porträtiert die luftige Seite Heidelbergs.