Berenice Abbott: Triborough Bridge, 1937 (Bild: The Miriam and Ira D. Wallach Division of Art, Prints and Photographs, Photography Collection; The New York Public Library, Astor, Lenox and Tilden Foundations © Getty Images/Berenice Abbott, 2020)

Portraits of Modernity

Mit einer Retrospektive wird aktuell das Werk der amerikanischen Fotografin Berenice Abbott (1898–1991) gewürdigt. Nach einem Journalistikstudium und einer Ausbildung zur Bildhauerin war es der Surrealist Man Ray, der Abbott zur Fotografie riet. In den 1920er Jahren porträtierte sie so die Pariser Kulturlandschaft. Ab 1929 fing sie mit dem Stadtprojekt „Changing New York“ den Charakter der wachsenden Metropole ein: mit Wolkenkratzern, Straßenschluchten und vielfältiger Warenwelt. Nicht zuletzt widmete sich Abbot der Wissenschaftsphotographie, darunter Bildstudien aus dem Gebiet der Optik.

Die Ausstellung „Berenice Abbott – Portraits of Modernity“ ist noch bis zum 6. September 2020 zu sehen in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur (Im Mediapark 7, Köln). Organisiert wurde die Schau von der Fundación MAPFRE, Madrid, kuratiert von Estrella de Diego, Professorin für Zeitgenössische Kunst an der Universität Complutense, Madrid. Ergänzend zum englischsprachigen Katalog ist ein deutsches Begleitheft erschienen, das an der Ausstellungskasse zu erwerben ist. (kb, 30.6.20)

Berenice Abbott: Triborough Bridge, 1937 (Bild: The Miriam and Ira D. Wallach Division of Art, Prints and Photographs, Photography Collection; The New York Public Library, Astor, Lenox and Tilden Foundations © Getty Images/Berenice Abbott, 2020)