Köln, St. Bartholomäus (Bild: Grabeskirche Köln, CC BY-SA 4.0)

Prämierte Baukultur

Der Gestaltungspreis „Baukultur in Deutschland“ der Wüstenrot Stiftung würdigt jedes Jahr besonders gelungene Beispiele der aktuellen Baukultur. Insgesamt 615 Projekte aus dem gesamten Bundesgebiet wurden der Jury unter Vorsitz von Prof. Volker Staab  2015 vorgelegt, von Alltagsarchitektur bis zu künstlerisch hoch ambitionierten Bauwerken. 14 Projekte hat man nun ausgezeichnet, die offizielle Preisverleihung fand am 23. Februar 2015 in Stuttgart statt.

Unter den neun „Anerkennungen“ findet sich immer wieder die Auseinandersetzung mit Bauten der Klassischen Moderne und der Nachkriegszeit. So verwandelten beispielsweise die Wiesbadener Architekten Kissler und Effgen die St. Bartholomäus in Köln-Ehrenfeld, 1960 nach Entwürfen von Hans Schwippert errichtet, in eine „Grabeskirche“. Darüber hinaus wurden der mit 15.000 Euro dotierte „Gestaltungspreis“ – er geht an die Architekten Lederer Ragnarsdóttir Oei (Stuttgart) für den Neubau des Hospitalhofs in Stuttgart – und vier „Auszeichnungen“ zu je 5.000 Euro verliehen. Bis zum 27. März 2015 werden die Preisträger in einer Ausstellung im „Wechselraum“ des BDA Stuttgart präsentiert. (db, 6.3.15)

Unter den Preisträgern: Die Wiesbadener Architekten Kissler und Effgen machten aus St. Bartholomäus in Köln (1960, Hans Schwippert) eine „Grabeskirche“ (Bild: Grabeskirche Köln, CC BY-SA 4.0)