Die moderne Modellbaustadt im Kibri-Katalog 1964 (Bildquelle: Kibri-Katalog 1964)

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Im Hobbykeller zeigten sich die Deutschen erstaunlich modern – auf den Modelleisenbahnanlagen des Wirtschaftswunders war die Architektur nicht bloß Kulisse. Hier standen Neu und Alt, Hochhaus und Fachwerkhaus, friedlich nebeneinander. Die Ausstellung zeigt erstmals, wie architekturbegeistert die vermeintlich spießigen Modelleisenbahner wirklich waren. Eine „Villa im Tessin“ konnte sich nun jeder leisten – für 4,75 D-Mark im Maßstab 1:87. Ihr reales Vorbild, ein Wohnhaus nahe des Gotthardtunnels, hatte die Faller-Brüder 1961 gleich doppelt inspiriert. Sie bauten sich eine ähnliche Villa am Firmensitz in Gütenbach und entwickelten parallel den Spritzgussbausatz. Kuriose Geschichten stecken auch hinter einem gläsernen Turmrestaurant, einer umkämpften Stadtkirche oder einem ostmodernen Hochhaus.

 

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Die nachfolgend zum Download bereitgestellten Fotos können im Rahmen der Berichterstattung über das Ausstellungsprojekt märklinMODERNE mit dem jeweils angegebenen Bildnachweis verwendet werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: k.berkemann@moderne-regional.de, 0179/7868261:

1) Die moderne Stadt, gesehen durch die Augen des Modellbahners (Bildquelle: Kibri-Katalog 1964) => Download

2) Als Werbung noch eine Kunst war (Bildquelle: Kibri-Katalog 1960) => Download

3) Bub baut, das Mädel staunt (Bildquelle: Faller-Katalog 1961/62) => Download

4) Nicht ganz maßstabsgerecht, aber äußerst fotogen präsentiert: das Faller-Modell „Kapelle“ (Bildquelle: Faller-Katalog 1961/62) => Download

5) Faller verwahrt und nutzt in Gütenbach im Schwarzwald weiter die Jahrzehnte zurückreichende Formensammlung (Copyright: Hagen Stier) => Download

6) Ein bewegtes Innenleben: der Faller-Bausatz „Auto-Rast“, zerlegt in seine Einzelteile (Copyright: Hagen Stier) => Download

11) Der Bastler Gerald Fuchs vor einem seiner „Mega-Modelle“, die er aus vielen zerlegten kleineren Bausätzen zu etwas Neuem zusammenfügt (Copyright: Andreas Beyer) => Download

12) Der langjährige Faller-Hausarchitekt Leopold Messmer im Gespräch mit Daniel Bartetzko (Copyright: Andreas Beyer) => Download

13) Das Faller-Modell „Hochhaus“ (ab 1958) (Copyright: Hagen Stier) => Download

14) Das Vorbild zum Faller-Modell „Hochhaus“: das Faller-Hochhaus (1959/63, Leopold Messmer) in Gütenbach im Schwarzwald (Copyright: Hagen Stier) => Download

15) Das Faller-Modell „Villa im Tessin“ (seit 1961) (Copyright: Gebr Faller GmbH) => Download

16) Das Vorbild für den Faller-Bausatz „Villa im Tessin“: die Villa Giovanni Guscetti (1958, Aldo und Alberto Guscetti) in Ambrì im Tessin (Copyright: Hagen Stier) => Download

17) Das Vorbild für den Faller-Bausatz „Villa im Tessin“: die Villa Giovanni Guscetti (1958, Aldo und Alberto Guscetti) in Ambrì im Tessin (Copyright: Hagen Stier) => Download

18) Das Vorbild für den Faller-Bausatz „Villa im Tessin“: die Villa Giovanni Guscetti (1958, Aldo und Alberto Guscetti) in Ambrì im Tessin (Copyright: Hagen Stier) => Download

19) Der Faller-Bausatz Villa im Tessin“ entstand zeitgleich in groß: die Villa von Hermann Faller (1961, Leopold Messmer) in Gütenbach im Schwarzwald (Copyright: Hagen Stier) => Download

Bildnachweis und Bildunterschriften => Download