Das ehemalige Quelle-Areal in Nürnberg gehört zu den Symbolbauten des bundesdeutschen Wirtschaftswunders. Errichtet wurde der Gebäudekomplex nach Plänen von Ernst Neufert in den 1950er und 1960er Jahren. Nach der Insolvenz des Konzerns wurde der Hauptsitz Ende 2009 geschlossen. Seit 2017 lagen die denkmalgeschützten Gebäude nach Zwischennutzungen brach, es folgten mehrere Besitzerwechsel. Mittlerweile wird das rund 275.000 Quadratmeter große Gelände schrittweise in ein gemischt genutztes Stadtquartier umgestaltet. Dazu zählt es zu den größten Umbauprojekten im deutschen Bestand.

Seit Anfang März widmet sich nun die Ausstellung „Transformation des Quelle-Versandareals“ im Treffpunkt Architektur der Bayerischen Architektenkammer (Muggenhofer Straße 135, 90429 Nürnberg) dem Projekt. Sie ist entstanden in Zusammenarbeit mit dem verantwortlichen Büro kister scheithauer gross  (Köln/Leipzig/Berlin) und stellt die Frage, wie sich eine Großstruktur dieser Dimension neu aktivieren und weiterbauen lässt, in den Mittelpunkt. Anhand von Modellen und Fotografien von Schnepp Renou wird die Umgestaltung zum Quartier „The Q“ dargestellt. Neben den im Bau befindlichen Projekten von ksg entstehen auf dem Areal in absehberer Zeit 385 Wohnungen nach Planung des Nürnberger Büros querwärts Architekten. Die Ausstellung läuft bis 16. April 2026. (db, 24.3.26)

Nürnberg, Quelle-Großversandhaus und -Turm (Bild: Janericloebe, CC BY-SA 3.0)

Nürnberg, Quelle-Großversandhaus und -Turm (Bild: Janericloebe, CC BY-SA 3.0)

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