Darmstadt-Kranichstein, Hochhaussiedlung (Bild: LSDSL, CC BY SA 3.0, 2016)

Ressource Nachkriegsmoderne

Das Problem ist älter, die Forschungsgruppe dazu ist neu: Im September 2018 hat die Forschungsgruppe „Ressource Nachkriegsmoderne – Baukultur und Siedlungsbau 1945-1975“ an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) ihre Arbeit aufgenommen. Sie soll erste Anlaufstelle in der Region Frankfurt Rhein-Main werden für alle, die sich mit dem modernen Siedlungs- und Städtebau in Verwaltung, Wohnungsbaugesellschaften, Bürgerschaft, Praxis und Forschung beschäftigen. Insbesondere in Ballungsräumen könnten die Bauten der Nachkriegsmoderne „dringend benötigten günstigen und qualitativ hochwertigen Wohnraum bieten“, erklärt die Sprecherin der Gruppe, Prof. Dr. Maren Harnack vom Fachbereich Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik der Frankfurt UAS.

Neben Harnack (Städtebau und Entwerfen) gehören der Gruppe drei weitere Professoren des Fachbereichs an: Prof. Dr. Wolfgang Jung (Baugeschichte, Architekturtheorie und Denkmalpflege), Prof. Dr. Michael Peterek (Städtebau und Entwerfen) und Prof. Dr. Hans-Jürgen Schmitz (Technischer Ausbau) – zudem Prof. Patricia Ines Hoeppe vom Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit, die performativ im öffentlichen Raum arbeitet. Kooperationspartner sind der Regionalverband FrankfurtRheinMain, das Landesamt für Denkmalpflege Hessen, der Deutsche Werkbund Hessen e.V., die Stadt Frankfurt am Main (Dezernat IV Planung und Wohnen sowie Denkmalamt) und die Nassauischen Heimstätten. An der Frankfurt UAS wurden insgesamt fünf neue Forschungsgruppen gebildet, das Fördervolumen beträgt jeweils zwischen 300.000 und 400.000 Euro. (kb, 5.10.18)

Darmstadt-Kranichstein (Bild: LSDSL, CC BY SA 3.0, 2016)