Rheinparkcafé: „Betreiber gefunden“

Das Kölner Rheinparkcafé (Bild: Owi)
Das Kölner Rheinparkcafé musste lange auf seine Sanierung warten – das soll nun vorbei sein (Bild: Owi)

„Betreiber gefunden, Sanierung wird vorgestellt!“ – offensichtlich freudestrahlend meldet die Initiative „Perle sucht Dame“ die Neuigkeit. Das nierentischförmige Café im Kölner Rheinpark konnte 1957 zu seiner Einweihung noch 1.200 Menschen aufnehmen. In den letzten Monaten suchte man für das Kleinod der Nachkriegsmoderne nach einem neuen gastronomischen Betreiber. Nach einer öffentlichen Ausschreibung wurde nun der künftige Nutzer ausgewählt. Die Sanierung soll – im Rahmen des Arbeitsmarktförderprogramms „Win-Win für Köln“ – in den Händen des Architekten Bodo Marciniak liegen. Sein Kölner Büro hat sich bereits mit dem Umbau von Versammlungsstätten einen Namen gemacht – darunter die Umnutzung des Kölner E-Werks für kulturelle Veranstaltungen wie die alljährliche „Stunksitzung“.

Entworfen wurde das geschwungene Rheinparkcafé mit großzügigen Terrassenflächen durch den Architekten Rambald von Steinbüchel-Rheinwall. Es zählte zum Großprojekt der Bundesgartenschau, die 1957 unter dem Motto „Blumen blühen am Rhein“ auch den Wiederaufbau der Stadt in Szene setzte. Wie die Rheinterrassen und das Rosencafé konnte auch das Parkcafé mit seinem Blick auf den Dom werben. Doch während die beiden anderen Restaurationsbetriebe bereits liebevoll saniert wurden, musste das Parkcafé lange auf seine Wiederentdeckung warten. Das soll jetzt anders werden: Am 19. März 2015 stellt die Stadt Köln die neuen Pläne und Akteure der Presse vor. (kb, 18.3.15)