Rubiks Zauberwürfel wird 40

Rubik's Zauberwürfe (Bild: Palosirkka)
Rubiks Zauberwürfe (Bild: Palosirkka)

Erfunden wurde er von einem Architekten, um seinen Studenten ein besseres Raumgefühl zu vermitteln. Der ungarische Bildhauer, Architekt und Designer Ernö Rubik (* 1944) entwickelte 1974 den Zauberwürfel: 26 Kant-, Mittel- und Ecksteine, die sich um ihre Achse drehen lassen. Beliebt wurde die Konstruktion als mechanisches Geduldsspiel. Alles mit dem Ziel, die Steine (wieder) nach ihren insgesamt sechs Farben zu ordnen.

Ende der 1970er Jahre gelangte der Würfel über Umwege aus Ungarn auf den angloamerikanischen Markt und löste einen Boom aus. Rubik machte Karriere als Professor, Möbel- und Spieledesigner. Sein Würfel war ab 1980 auch in Deutschland erhältlich. Seitdem wurde er in den verschiedensten Varianten angeboten, von rund bis blinkend. Zuletzt stellte google eine virtuelle Spielart ins Netz. Die analoge Urform wird heute im Museum of Modern Art in New York ausgestellt. (kgb, 13.7.14)