Die Architektur der Moderne erfährt in Chemnitz im Rahmen der Veranstaltungen als Europäische Kulturhauptstadt ausgiebige Würdigung: Im dortigen Landgericht feiert nun ab 4. August die Wanderausstellung „Architektur der Moderne in Sachsen“ des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen Premiere. Selbstverständlich begegnet Ihnen dort auch das ehemalige Kaufhaus Schocken (1930) von Erich Mendelsohn in Bild und Text. Oder Sie laufen im Anschluss an den Ausstellungsbesuch 10 Minuten zum Stefan-Heym-Platz und sehen es sich in Natura an! Zu sehen ist die Schau bis zum 5. Oktober, zur Vernissage am kommenden Montag um 16:00 Uhr sind alle Interessierten im Haus 19 (Nebengebäude) im Saal 149 herzlich willkommen.
Die Auswahl der vorgestellten Objekte zeigt sowohl gestalterische Vorläufer als auch die verschiedenen parallelen Stilrichtungen zwischen Expressionismus und Neuem Bauen, die die Architekturgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts prägten. Die Mehrzahl der Moderne verpflichteter Bauten entstand in den drei sächsischen Großstädten Leipzig, Dresden und Chemnitz. 32 Tafeln präsentieren sowohl herausragende und oft publizierte, als auch weniger bekannte Beispiele. Und neben gelungenen Instandsetzungen und Umnutzungen sind auch gefährdete Bauten zu sehen. Ab 4. 8. im Landgericht Chemnitz (Hohe Straße 19/23, 09112 Chemnitz), Mo. – Do. 9:00 bis 15:00 Uhr, Fr. 9:00 bis 12:00 Uhr, Eintritt frei. (db, 2.8.25)
Chemnitz, Kaufhaus Schocken 2013 (Bild: Altsachse, CC BY-SA 4.0)

