Links: Ingrid Godon, „Carl“ aus „Ich wünschte“ (Bild: © Ingrid Godon/mixtvision Verlag, 2013), rechts: August Sander: Junge, um 1922 (Bild: © Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur – August Sander Archiv, Köln; VG Bild-Kunst, Bonn 2016)

Schau mich an.

Schau mich an.

Links: Ingrid Godon, „Carl“ aus „Ich wünschte“ (Bild: © Ingrid Godon/mixtvision Verlag, 2013), rechts: August Sander: Junge, um 1922 (Bild: © Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur – August Sander Archiv, Köln; VG Bild-Kunst, Bonn 2016)
Links: Ingrid Godon, „Carl“ aus „Ich wünschte“ (Bild: © Ingrid Godon/mixtvision Verlag, 2013), rechts: August Sander: Junge, um 1922 (Bild: © Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur – August Sander Archiv, Köln; VG Bild-Kunst, Bonn 2016)

Das 20. Jubiläum der Internationalen Kinder- und Jugendbuchwochen wird von einer Ausstellung begleitet: „Schau mich an.“ vereint erstmals eine Reihe zart gezeichneter Porträts der flämischen Illustratorin Ingrid Godon (* 1958), die diese für ihre Bücher „Ik wou“ (Ich wünschte) und „Ik denk“ (Ich denke) schuf, mit einer Auswahl von Kinder- und Familienporträts, die der Fotograf August Sander (1876-1964) zwischen den 1910er und 1940er Jahren im Westerwald und in Köln aufgenommen hat.

Die hier getroffene Gegenüberstellung kommt nicht von ungefähr, denn die Werke der Kinderbuchillustratorin Ingrid Godon sind durch die fotografischen Porträts aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert und insbesondere von August Sander inspiriert. Die Kinderbuchtexte des niederländischen Autors Toon Tellegen (übersetzt von Birgit Erdmann) ergänzen die Bildpaare von Ingrid Godon und August Sander in der Ausstellung. Dadurch ergeben sich quasi Triptychen, deren Teile auf unterschiedlichen künstlerischen Ebenen ein verwandtes Motiv behandeln. Die Ausstellung „Schau mich an. Illustrationen von Ingrid Godon und Kinderporträts von August Sander“ wird vom 26. Mai bis zum 10. Juli im Kölner Museum für Angewandte Kunst (An der Rechtschule, 50667 Köln) gezeigt. (kb, 21.5.16)