Die Welt der Arbeit ist gerade im Umbruch. Vertraute Berufsbilder verändern sich in hohem Tempo. Homeoffice und künstliche Intelligenz sorgen für Freiheitsgewinne, schaffen zugleich aber auch neue Abhängigkeiten. Flexibilität und Resilienz sind gefragt. Vergleichbar rasante Entwicklungen prägten bereits das frühe 20. Jahrhundert, als die Modernisierung der Arbeitswelt ebenso tiefgreifende Veränderungen hervorrief wie heute. Künstler:innen reagierten auf diese Umbrüche, indem sie unter anderem den technischen Fortschritt feierten, soziale Ungerechtigkeiten anprangerten und Visionen einer künftigen Gesellschaft entwickelten.

Noch bis 12. April kann man die Ausstellung „Schöne Neue Arbeitswelt“ im LVR-Landesmuseum in Bonn besuchen. Sie eröffnet verschiedene Perspektiven auf die Arbeitswelt der Moderne zwischen 1890 und 1940 und reflektiert die Hoffnungen und Herausforderungen der damals lebenden Menschen anhand von Kunstwerken, Publikationen und Alltagsobjekten. Zu sehen sind berühmte Werke der Neuen Sachlichkeit wie Leo Breuers „Kohlenmann“ von 1931, daneben Arbeiten von Otto Dix, Conrad Felixmüller, Hannah Höch und Franz Wilhelm Seiwert. In jedem Ausstellungskapitel schlagen interaktive Bereiche einen Bogen ins Heute und laden zum Mitmachen ein. Schließlich ist kaum etwas so eng mit unserem eigenen Leben verwoben wie die Frage: Wie wollen in Zukunft arbeiten? (db, 21.3.26)

Bonn, LVR-Landesmseum (Bild: Jürgen Vogel)

Bonn, LVR-Landesmseum (Bild: Jürgen Vogel)

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