Berlin, U-Bahnhof "Eisenacher Straße" (Bild: Verena Pfeiffer-Kloss, 2014)

Raumprägend ist das kräftige, matte Grün der Hintergleiswände. Programmatisch verweist die Farbigkeit mit Bezug auf den Thüringer Wald aufs namensgebende Eisenach; eventuell auch auf die den Tunnelverlauf vorgebende Grunewaldstraße. Von den Großformatplatten setzen sich die schwarzen Lettern des Bahnhofsnamens auf einem weißen horizontalen Band ab, sonnengelbe Stützen und Tonnengewölbe treten aus dem schwarzen Gussasphalt des Bodens. Der Bahnsteig wird auch gestalterisch durch die kleinformatig in Gelb gefliesten Verteilergeschosse mit orangen Leitlinien von der Straßenebene erschlossen. Die U-Bahn verbindet räumlich – die Bahnhofsgestaltung verbindet assoziativ. (aa, 3.12.18)

Berlin, U-Bahnhof „Eisenacher Straße“, Entwurf Rainer G. Rümmler, 1968-70, Eröffnung Januar 1971 (Bild: Verena Pfeiffer-Kloss, 2014)