Berlin, U-Bahnhof "Paulsternstraße", Entwurf Rainer G. Rümmler, 1980-81, Eröffnung Oktober 1984 (Bild: Ausführungszeichnung für die Hintergleiswand, Rainer G. Rümmler, 1981, Bildquelle: Landesarchiv Berlin, E Re. 300-70(Karten) Nr. 16 (74))

Ist das Kunst, oder kann das weg? Nicht doch! Es ist ein Märchen aus dem Sternenhimmel einer imaginierten Geschichte vom Gasthaus „Zum Güldenen Stern“, das einst, vielleicht, hier über der Erde stand. Lässt man sich darauf ein, kann man diesen U-Bahnhof genießen: Rümmlers verwirklichter Traum von 1982 kreiste um „Begriffe wie Stern, Luchlandschaft, Wald, Bäume und einen einsamen Falter.“ Letzterer fliegt an der Tunnelwand mit dem Zug in den Bahnhof hinein. Es „wurden die Mittelstützen […] zu Baumelementen verfremdet und auf den Bahnhofswänden entwickelt sich aus einem Sockel von Gras und Schilf […] ein nachtblauer Himmel, an dem die Sterne aufgegangen sind. Und ein kalter Mond schaut auf den Fahrgast und die stilisierten Bäume, aber auch auf einen Nachtfalter, der mit dem ausfahrenden Zug entschwebt.“ (vp, 6.12.18)

Berlin, U-Bahnhof „Paulsternstraße“, Entwurf Rainer G. Rümmler, 1980-81, Eröffnung Oktober 1984 (Bild: Ausführungszeichnung für die Hintergleiswand, Rainer G. Rümmler, 1981, Bildquelle: Landesarchiv Berlin, E Re. 300-70 (Karten) Nr. 16 (74))