Berlin, U-Bahnhof "Möckernbrücke" (Bild: Landesarchiv Berlin, 1966)

Märkischer Sand und märkische See: Die U7 fährt am Kreuzberger Bahnhof „Möckernbrücke“ in einen der frühesten erhaltenen U-Bahnhöfe der Nachkriegsmoderne. Hier ist gestalterisches Understatement angesagt. Vor allem die Farben der Riemchenfliesen wecken Assoziationen: ockerfarben die Hintergleiswände (märkischer Sand), türkisgrün die Sockel und Einbauten auf dem Bahnsteig (märkischer See). Darin gleichen sich die Station und die Landschaft Brandenburgs: nicht spektakulär, dafür im besten Sinn selbstverständlich. Und schützenswert. (rl, 16.12.18)

Berlin, U-Bahnhof „Möckernbrücke“ (Bahnsteig U7), Entwurf Rainer G. Rümmler, 1964-66, Eröffnung Februar 1966 (Bild: Landesarchiv Berlin, 1966)