Welche Chancen und Herausforderungen hat die Erhaltung und Weiterentwicklung eines Denkmals im ländlichen Raum? Gibt es ganzheitliche Ansätze, die Denkmalschutz, moderne Nutzung und regionale Partizipation vereinen, das historische Monument als lebendigen fortschrittlichen Ort gestalten und Verbindung zwischen Historie und Perspektive herstellen können? Die Architekturstudierenden des konzeptionellen Entwurfsseminars im Masterstudiengang Architektur an der HTWK Leipzig bei Annette Menting und Leon Sandten entwickelten individuelle Konzeptionsentwürfe für einen „Zukunftsspeicher“, adaptiert an die Prinzipien zeitgenössischer Architektur, die aktuelle gesellschaftliche Situation und die spezifischen Bedingungen regionaler Funktionalität. Entstanden sind beeindrucken fantasievolle und unkonventionelle Arbeiten mit zukunftsweisender Attraktivität.

Die Entwürfe eines konzeptionellen Entwurfsseminars „AG·RI·KUL·TUR 2030 – 2050 – 2100 Konzepte für den Speicher Gramzow“ werden vor Ort, im Speicher (Am Bahnhof 5, 17291 Gramzow/Uckermark) jeweils am Wochenende bis 17. August 2025 ausgestellt. Zu sehen sind acht acht ausgewählte Beiträge für die Belebung und Weiternutzung des Gebäudes, deren Ansätze vom behutsamen Umgang bis zu markanten Eingriffen reichen. Und am Freitag, den 25.7. um 17.00 Uhr gibt es unterm Motto SPEICHER + IMPROVISATION + KONZEPTPRÄSENTATION einen Rundgang mit Gespräch mit David Franke, Lungfull of Water, Saxophonist Leipzig, den Studierenden der HTWK Leipzig, Professorin Annette Menting und Leon Sandten (Libero Architekten Leipzig). Kommen Sie doch mal vorbei! (db, 21.7.25)

Gramzow, Speichergebäude (Bild: Frank Wiemeyer)

Gramzow, Speichergebäude (Bild: Louis Volkmann)

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