"Sigrid Neubert. Architekturfotografie der Nachkriegsmoderne" (Bild: Hirmer Verlag, Coverfoto, Detail)

Sigrid Neubert und die Architekturmoderne

Ein Déjà-vu ist erlaubt: Die Ausstellung dazu hatten wir bei mR schon gemeldet – aber jetzt ist der Katalog dazu fertig! Das Berliner Museum für Fotografie zeigte in diesem Frühjahr das fotografische Werk von Siegrid Neubert (* 1927). Sie gilt als eine der bekanntesten Architekturfotografinnen Deutschlands. Rund 30 Jahre arbeitete sie für bedeutende Architekturbüros und entwickelte dabei ihren kontrastreichen, die Strukturen der Bauten klar herausarbeitenden Stil.

Vor Neuberts Kamera kamen z. B. das Olympiaparkhaus von Gerd Wiegand, das BMW-Ensemble von Karl Schwanzer und die Hauptverwaltung der Hypo-Bank von Bea und Walter Betz. Seit den 1970er Jahren schuf die Fotografin ebenso Naturbilder, denen sie sich ab 1990 ausschließlich widmete. Der nun vom Kurator der Berliner Ausstellung nachgereichte Katalog konzentriert sich auf die Architekturfotografien. Der große Vorteil: Sie können sich den Katalog nach Hause schicken lassen und mit den treffenden Schwarz-Weiß-Aufnahmen in die Welt der Nachkriegsmoderne abtauen – ganz entspannt auf dem heimischen Balkon bei einem Kaltgetränk Ihrer Wahl. (kb, 28.7.18)

Titelmotiv: „Sigrid Neubert. Architekturfotografie der Nachkriegsmoderne“ (Bild: Hirmer Verlag, Coverfoto, Detail)