Geschichte der Wände", CSSR 1980 (Bild: Filmmuseum München)

Slawische Metropolen im Kino

Slawische Metropolen im Kino

Geschichte der Wände", CSSR 1980 (Bild: Filmmuseum München)
In „Geschichte der Wände“ steht Prag im Mittelpunkt (Bild: Filmmuseum München)

Im Münchner Filmmuseum stehen in den nächsten Wochen osteuropäische Metropolen im Fokus. Vom 12. April bis 21. Juni 2016 veranstaltet das Museum die Filmreihe „Slawische Metropolen“. Immer Dienstags zeigt das Kino des Hauses Spiel- und Dokumentarfilme, die sich um Städte im östlichen Europa und der ehemaligen Sowjetunion drehen. Der regionale Fokus liegt dabei auf Ländern mit überwiegend slawischsprachiger Bevölkerung, weswegen die Metropolen Budapest und Bukarest nicht vertreten sind.

Davon abgesehen finden diverse Ost-Metropolen Berücksichtigung. Am 19. April ist Warschau in „Niewinni czarodzieje“ (Die unschuldigen Zauberer) Schauplatz einer unkonventionellen Liebesgeschichte, am 26. April liegt der Fokus mit „Edin den v Sofija“ (Ein Tag in Sofia) und „Bjalata staja“ (Das weiße Zimmer) auf der bulgarischen Hauptstadt der Nachkriegszeit. In den folgenden Wochen stehen unter anderem die Städte Sarajevo, Lubljana und Minsk auf dem Programm. Den Abschluss bilden die Städte Moskau und Kiew. Letztgenannter Metropole ist der aktuellste Film gewidmet: „Maidan“ entstand 2014 und widmet sich den jüngsten revolutionären Ereignissen in der Stadt. Alle Filme werden in Originalfassung mit englischen oder deutschen Untertiteln gezeigt. (jr, 28.4.16)