Berlin, Spreepark (Bild: D. Bartetzko)

Spreepark: Rückkehr des Riesenrades?

Spreepark: Rückkehr des Riesenrades?

Berlin, Spreepark (Bild: D. Bartetzko)
Das Riesenrad im Spreepark könnte sich bald wieder drehen (Bild: Daniel Bartetzko)

Im Berliner Spreepark – dem ehemaligen „Kulti“ – tut sich was. Der verlassene DDR-Vergnügungspark wird derzeit umgestaltet und soll in absehbarer Zukunft wieder für Besucher geöffnet werden. Zielsetzung ist dabei ein neues Nutzungskonzept jenseits des Rummelplatzes. Einige Wahrzeichen des Kulti sollen jedoch Bestand haben bzw. reaktiviert werden. So will der neue Betreiber das monumentale Riesenrad nicht nur erhalten, sondern auch wieder in Betrieb nehmen.

Der Park wurde 1969 als „Kulturpark Plänterwald“ eröffnet und war der einzige ständige Vergnügungspark der DDR. Anfang des Jahres übernahm die Grün Berlin GmbH das Gelände, das seit den 1990ern jahrelang als lost place galt. In Zukunft soll es nach einem breiten Nutzungskonzept umgestaltet werden und zum Beispiel Kunst und Theaterveranstaltungen Raum bieten. Derzeit sichert die Gesellschaft vor allem die bestehende Infrastruktur. Interessierte sollen den Park möglichst bald zu Führungen besuchen können. Nach Informationen des rbb hat Grün Berlin bereits Kontakt zu den Herstellern des Riesenrades aufgenommen, um Einblick in die alten Pläne und die Statik der Konstruktion zu erlangen. (jr, 4.5.16)