Aachen, Uni-Klinikum (Bild: © Reinhard Görner)

Symbole der Nachkriegsarchitektur

Architektur hat etwas mit Denken zu tun, im besten Fall. So können Bauten, so die These der anstehenden Ausstellung des Museums für Architektur und Ingenieurkunst NRW (M:AI), zu Symbolen einer Zeit werden. Im Fall der 1950er, 1960er und 1970er Jahre stehen viele Architekturen für Aufbruch und Zukunftsoptimismus. Vor diesem Hintergrund präsentiert die Ausstellung „Modern gedacht! Symbole der Nachkriegsarchitektur“ Bauten wie das Uni-Klinikum Aachen, die Ruhr-Universität Bochum, die Neue Stadt Wulfen (Dorsten) und das ehemalige Gebäude der WestLB in Dortmund.

Die von Dr. Ursula Kleefisch-Jobst, Peter Köddermann und Dr. Christine Kämmerer kuratierte Ausstellung ist vom 31. Oktober bis zum 16. November 2018 im Foyer des Technischen Rathauses Bochum (Hans-Böckler-Straße 19, 44787 Bochum) zu sehen. Die Präsentation erfolgt in Kooperation mit der internationalen Konferenz der TU Dortmund „Big Beautiful Buildings. Als die Zukunft gebaut wurde“, die am 30. und 31. Oktober in Bochum stattfindet. Die Eröffnung findet am 30. Oktober 2018 um 18 Uhr im Technischen Rathaus Bochum statt. Zudem wird am 7. November 2018 im Rahmen der Bochumer Stadtgespräche um 19 Uhr über das Thema diskutiert. Am 15. November 2018 bietet Ruhrmoderne e. V. um 19 Uhr die Begleitveranstaltung „Masse mit Klasse – Nachkriegsmoderne weiterbauen“. Teilweise ist eine Anmeldung erforderlich. (kb, 13.10.18)

Aachen, Uni-Klinikum (Bild: © Reinhard Görner)