Was bleibt vom Bauhausjahr?

Das Bauhaus-Jubiläumsjahr ist noch nicht zuende, doch es wird schon ein Resümee gezogen: Im Kölner Museum für Angewandte Kunst (MAKK) heißt es in einer Abendveranstaltung am 21. November: „Was bleibt vom Bauhaus(-Jahr)? Einsichten und Aussichten“. Bleiben wird zunächst Folgendes: Es wurden zwei neue Museen eröffnet. Es gab etliche mehr oder minder spannende Fernseh-Dokumentationen und Spielfilme. Man beschäftigte sich europaweit in zahlreichen Veranstaltungen mit den Ideen der Bauhaus-Schule. Und die Hauptrolle spielte längst nicht nur der historische Rückblick: Auch die Nachwirkungen und der zukünftige Umgang mit dem kulturellen Erbe waren Teil des Diskurses.

Was überdauert von all den Tagungen, Diskussionen, Ausstellungen, Happenings? Claudia Perren, die Direktorin der Stiftung Bauhaus Dessau, möchte eine kritische Bilanz dieses Jahres ziehen: Nach einer Begrüßung durch Romana Rebbelmund vom MAKK sowie einer Einführung von den Leitern des KAP Forums Andreas Grosz und Oliver Herwig teilen sich Perren und René Spitz, Professor für Designwissenschaft, Design- und Kommunikationsmanagement an der RFH Köln, im Gespräch die Bühne. Donnerstag, 21. November 2019, von 19 bis 22 Uhr im MAKK Museum für Angewandte Kunst, An der Rechtschule, 50667 Köln. Wichtig: Es wird um Anmeldung gebeten! (db, 19.11.19)

Dr. Claudia Perren (Bild: Bauhaus Dessau)