Eine Stadt packt ihre Häuser und Bäume

Wer Schweden und Umzug in einem Atemzug hört, denkt meistens an den blau-gelben Möbelhausgiganten. Die Einwohner der nördlichsten Stadt des Landes, Kiruna haben wohl weniger farbenfrohe Assoziationen. Dort geht es ums Schwarze, genauer gesagt um das Erz das sich unter der 20.000 Einwohnergemeinde befindet. Da man genau unter dem Zentrum Kirunas große Vorräte des wertvollen Rohstoffs vermutete, wurde vor 15 Jahren der „Umzug“ der kompletten Stadt beschlossen. Die Erzförderung würde das Bewohnen durch Bergschäden unmöglich machen. Doch bisher regte sich wenig Widerstand gegen die Umsiedlung, immerhin verdankt der Ort seine Existenz den Erzvorkommen und das staatliche Bergbauunternehmen LKAB ist mit Abstand der größte Arbeitgeber.

Stück für Stück verschwindet das Gewohnte. Das Rathaus aus den 1960er Jahren musste schon weichen. Demnächst wird auch die 1912 eingeweihte Holzkirche auseinandergenommen und an anderer Stelle wiederaufgebaut. Sie gilt als Wahrzeichen und hat es bereits auf schwedische Briefmarken geschafft. Dass die Einwohner doch nicht ganz ohne Wehmut weiterziehen, zeigt der Wunsch, selbst die Friedhofsbäume samt Wurzeln umsetzen zu lassen. Zumal nach neuesten Untersuchungen doch nicht soviel Erz unter Kiruna vorhanden ist, wie anfänglich angenommen. Wäre die „Stadterneuerung“ also zu verhindern gewesen? Der Konzernchef erteilt diesem Gedanken eine Absage: Der Prozess laufe bereits. (jm, 15.7.19)

Kiruna (Bild: Bengt A./Riksantikvarieämbetet, CC BY 2.5, 2006)

Die Saarbergwerke-Verwaltung

Saarbrücken, ehemalige Saarbergwerke-Verwaltung (Bild: baubar2016)
Mehr oder minder liebevoll „Blauer Bock“ genannt: das ehemalige Verwaltungsgebäude der Saarbergwerke (später: RAG) (Bild: baubar2016)

Fast könnte man hier dieselbe Einleitung alle zwei Wochen verwenden: An die Stelle eines 1970er-Jahre-Bürokomplexes tritt ein Neubau, den die Welt noch braucht. Die Lokalpresse feiert die Nachricht als Fortschritt, der wahlweise einen „Schandfleck“ beseitigt oder ein Arbeitsplatzproblem löst. Eine kleine Gruppe aufrechter Modernisten hingegen reibt sich verwundert die Augen und betrauert den Verlust. Warum also verdient das ehemalige Verwaltungsgebäude der Saarbergwerke hier mehr Beachtung?

 

Es fand sich kein Käufer

Saarbrücken, ehemalige Saarbergwerke-Verwaltung (Bild: baubar2016)
Nicht schmucklos: das ehemalige Saarbergwerke-Verwaltungsgebäude in Saarbrücken (Bild: baubar2016)

Da wäre vielleicht der menschliche Faktor: „Als Architekt habe ich es nie erlebt, dass ein von mir gebautes Objekt abgerissen wird“, so zitiert das Online-Portal „sol.de“ (Saarbrücker Zeitung) Anfang 2015 Helmut Huber. Der heute 84-jährige Architekt leitete die Hochbauabteilung der Saarbergwerke (später RAG), als er 1975 (mit Sarner, Rausendorff und Lichtenhagen) mit den Entwürfen für das Verwaltungsgebäude in der Hafenstraße begann. Huber stand bei besagtem Pressetermin mitten in den Entkernungsarbeiten seines Werks und hätte sich eine Umnutzung gut vorstellen können, vielleicht zum Messehaus. Doch nach dem Auszug des alten Nutzers fand sich für den sanierungsbedürftigen Bau kein Käufer.

 

Der Bergbau wird abgewickelt

Saarbrücken, ehemalige Saarbergwerke-Verwaltung (Bild: baubar2016)
Edel und zeittypisch: die Deckengestaltung im ehemaligen Saarbergwerke-Verwaltungsgebäude in Saarbrücken (Bild: baubar2016)

Damit läge auch gleich auf der Hand, was diese „schwervermittelbare“ Architektur von 1977 mit ihrem Standort und der Region verbindet. Die Saarbergwerke, die den repräsentativen Verwaltungsriegel in Auftrag gaben, zählten bis vor wenigen Jahren zum Tafelsilber des „Industriellen Bundesvermögens“. 1957 gegründet, bewirtschaftete die AG den Kohleabbau an der Saar. Doch eben dieser wurde bis 2012 vollständig eingestellt – und unter dem neuen Dach der Ruhrkohle AG (RAG) organisiert man jetzt nur noch mit kleiner Besetzung die Abwicklung. Damit wurde der Verwaltungssitz in der Hafenstraße im Saarbrücker Stadtteil St. Johann überflüssig. Und steht so zugleich für ein prägendes Stück bundesdeutscher Wirtschaftsgeschichte.

 

Abreißen ist keine Kunst

Saarbrücken, ehemalige Saarbergwerke-Verwaltung (Bild: baubar2016)
Sein Schicksal ist besiegelt … (Bild: baubar2016)

Die Architektursprache des Saarbergwerke-Verwaltungsbaus wirkt auf den ersten Blick fast noch/wieder zeitgenössisch. Im Inneren birgt der Komplex zudem ein wenig „Kunst am Bau“ von Paul Schneider und ein grafisches Leitsystem von Diethard Adt. Doch heute scheint nur noch der Baugrund von Interesse. Mehmet Altin, Geschäftsführer der Immobiliengruppe, die den Bau erworben hat und dort nun ein Fünf-Sterne-Hotel mit Parkplätzen plant, wurde von der Bild-Zeitung im Dezember des vergangenen Jahres mit den Worten zitiert: „Ich bin als Saarländer fest von diesem Standort überzeugt.“ Der Abriss läuft. (kb, 25.7.16)

Mehr über die nachkriegsmodernen Schätze Saarbrückens finden Sie auf dem Online-Portal „laborbericht“, dem wir den freundlichen Hinweis auf diesen Bau verdanken.

Das Fördergerüst – Zeche Niederberg 4

von Walter Buschmann (Heft 14/3)

Kempen, Niederberg 4, Panorama (Bild: LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, Archiv TD)
Kempen, Niederberg 4 (Bild: LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, Archiv TD)

Das Fördergerüst der Zeche Niederberg 4 wurde als Baudenkmal eingestuft – und dafür gibt es viele gute Gründe: Es gehört zum linksrheinischen Ruhrgebietsbergbau. Es bezeugt die durch Zentral- und Außenschachtanlagen gekennzeichnete Entwicklungsperiode des Bergbaus. Und vor allem, es stellt entwicklungsgeschichtlich einen wichtigen Beitrag zur Gattung der Fördergerüste dar. Aber, der Reihe nach …

 

Niederberg 4 – eine neue Zeche am Niederrhein

Kempen, Niederberg 4 (Bild: LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, Archiv TD, Foto: Steinhoff)
Kempen, Niederberg 4 (Bild: LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, Archiv TD, Foto: Steinhoff)

Für die Zeche Niederberg 4 wurde 1962 ein zweigeschossiges Strebengerüst in Kastenbauweise errichtet. Die Seilscheiben sind zwischen die – auf Höhe der unteren Scheibe leicht nach hinten abknickenden – Streben gelagert und verfügen auf Höhe ihrer Achsen über Bedienungsbühnen. Im Gegensatz zu früheren Fördergerüstkon­struktionen sind die Streben nicht durch Horizontal- oder Diagonalstreben ausgesteift. Der an den Nähten geschweißte Kastenquerschnitt der Stre­ben besitzt ausreichende Steifigkeit, um die Kräfte aufzunehmen. Ganz oben knicken die Streben rechtwinklig nach hinten ab und gehen in die Krahnbahn über, um die Seilscheiben auswechseln zu können.

Wie die Streben ist auch das Führungsgerüst als vollständig ummantelte Kastenkonstruktion ausgeführt. Die Streben lehnen sich über die Bedienungsbühne der unte­ren Seilscheibe gegen das Führungsgerüst, die Seilscheiben sind für Zweiseilförderung ausgelegt. Zum Denkmal dieser Außenschachtanlage gehören auch die unter dem Gerüst stehende Schachthalle und das Fördermaschinenhaus mit der – zeitgleich zum Bau des Fördergerüsts montierten – Elektrofördermaschine.

 

Förderhaspel: vom Pferd zur Dampfmaschine

Wieliczka, rekonstruierte Pferdegöpel (Bild: Rj1979)
Weliczka, rekonstruierter Pferdegöpel (Bild: Rj1979)

Im Bergbau war man schon früh darauf angewiesen, gute Fördertechniken zu entwickeln. Zunächst griff man auf die Förderhaspel zurück. In ihrer urtümlichen Form war die Förderhaspel eine hölzerne Welle auf Böcken, die von Haspelknechten mittels Kurbel oder Drehrad bewegt wurde. Darüber errichtete man später zum Schutz wohnhausähnliche Schachthäuser. In der Folge wurde die Förderhaspel mit Pferdekraft und mit Wasserkraft betrieben. Erhalten ist etwa der Pferdegöpel in Johanngeorgenstadt/Erzgebirge oder die mit Wasserkraft betriebene Anlage der Grube Samson in St. Andreasberg/Harz.

Als die Dampfmaschine zum bevorzugten Antrieb der Fördereinrichtung wurde, wuchsen auch die Anlagen über dem Schacht. Turmförmig überragten sie die übrigen Bergwerksbauten und wurden nach Zeitgeschmack seit etwa 1850 im Burgenstil ausgebildet. Die sogenannten Malakowtürme – benannt nach einem lange und heiß umkämpften Fort der Festung Sewastopol im Krimkrieg 1856 – prägten Jahre das Landschaftsbild vieler europäischen Montanreviere in dieser Entwicklungsperiode.

 

Stahlfördergerüste: tragfähig und materialsparend

Födergerüst, Promnitz (Bild: Eichenauer, A., Die Seilscheibengerüste der Bergwerks-Förderanlagen, Leipzig 1877)
Sog. Deutsches Strebengerüst (Bauart: Promnitz) (Bild: Eichenauer, A., Die Seilscheibengerüste der Bergwerks-Förderanlagen, Leipzig 1877)

Seit Stahlfördergerüste 1869 in den Steinkohlenbergbau eingeführt worden waren, gab es sehr unterschiedliche Gerüstformen. Von der Stahlbautechnik her lassen sich unterscheiden: Fachwerkkonstruktionen, Vollwandgerüst und Gerüste mit Kastenprofilen. In ihren vielfältigen Formen spiegelt sich das Anliegen von Unternehmen und Ingenieuren, für steigende Belastungen und immer tiefer werdende Schächte möglichst effektive Entwürfe hervorzubringen. Wie in allen Bereichen des Stahlbaus, brauchte es statisch bestimmte,  exakt berechenbare Konstruktionen. Denn nur so ließ sich ein Stahlprofil genau abmessen und damit sein Materialverbrach senken.

Am weitesten verbreitet war in Deutschland das – 1874 von dem Ingenieur Promnitz geschaffene – Deutsche Strebengerüst. Es wurde in Varianten gebaut: ein- und zweigeschossig, in Einfachform und als Doppelstrebengerüst. Für mehr Tragfähigkeit und weniger Materialeinsatz folgten die Bauarten Saar, Zschetsche, Klönne, Dörnen und Turmgerüste.

 

Kastenbauweise: das älteste Fördergerüst in NRW

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Fördergerüst in Kastenbauweise (Bauart: Hoischen, Patent 1959) (Bild: Archiv W. Buschmann)

In den 1950er Jahren entstand die Idee, wesentliche Bestandteile des Fördergerüstes in Kastenprofilen auszuführen. Die Verbindungen zwischen Flanschen und Stegen wurden dabei geschweißt. Als Weiterentwicklung entstand eine neue Fördergerüstform ohne Seilscheibenträger. Die Seilscheiben wurden stattdessen direkt in die nach oben verlängerten Streben aufgehängt. Auf diese Konstruktionsart erhielt die Gutehoff­nungshütte (GHH, Erfinder: Günter Sander, Anselm Hoischen, Friedrich Nagel) 1959 das Patent.

Das erste Fördergerüst in Kastenbauweise wurde 1959 für die Zeche Schlägel und Eisen in Herten hergestellt. Da diese Anlage nicht erhalten ist, bildet das Gerüst von Niederberg 4 das älteste überlieferte Beispiel dieses Typs in ganz Nordrhein-Westfalen. Es entspricht weitgehend dem Patent der GHH von 1959 und stellt ein wichti­ges Dokument für die Ent­wicklung der Fördergerüstkonstruktionen dar.

 

Ästhetik – klar und landschaftsbezogen

An der Ent­stehungsgeschichte des Fördergerüsts der Zeche Niederberg 4 wird deutlich, dass auch ästhetische Motive eine Rolle spielten. Gleich zu Beginn machte die Genehmigungsbehörde erhebliche Auflagen, um die Schachtanlage ins Landschaftsbild einzubinden. Das Gerüst müsse, wie alle übrigen Gebäude, möglichst niedrig gehalten werden. Für das technische Bauwerk solle man einfache klare Formen wählen. Die Streben hätten sich in die Hauptblickrichtung zu orientieren. Zudem solle die Anlage auf offenem Feld mithilfe eines Land­schaftsarchitekten begrünt werden.

Im Zusammenspiel zwischen Technik und Ästhetik blieb bis heute ein vielfach gewürdigtes, landschaftsprägendes, harmonisch gestaltetes und technikgeschichtlich bedeutendes Monument erhalten. Es steht auf einer leichten Anhöhe – weithin sichtbar über der flachen Landschaft des Niederrheins – und begleitet die Autofahrer der nahegelegenen A 2 auf ihrem Weg nach Venlo oder Duisburg.

 

Zukunft – über Abriss wird nachgedacht

Kempen, Niederberg 4, Panorama (Bild: W. Buschmann)
Kempen, Niederberg 4 (Bild: W. Buschmann)

Das Fördergerüst der – seit längerem stillgelegten – Zeche Niederberg 4 soll nach den Vorstellungen der RAG noch in diesem Jahr abgebrochen werden. Die Stadt Kempen mit der dort angesiedelten zuständigen Unteren Denkmalbehörde ist auch nicht am Erhalt interessiert.

Kempen fürchtet um seinen Ruf, der weithin auch durch mittelalterliche Bauwerke und die idyllische Niederrheinlandschaft bekannt ist. Aus entwicklungspolitischen Gründen will man nicht dem Ruhrgebiet zugeordnet werden, wenn es auch der äußerste westliche Außenposten des Reviers war. Der Vorgang liegt inzwischen zur Entscheidung bei der Obersten Denkmalbehörde, dem von Minister Michael Groschek geleiteten Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW.

 

Rundgang

Vom Pferdegöpel zum Fördergerüst – begleiten Sie Walter Buschmann in die Geschichte der Fördertechnik.

 

Literatur

Buschmann, W., Zechen und Kokereien im rheinischen Steinkohlenbergbau. Aachener Revier und westliches Ruhrgebiet, Berlin 1998

Becher, B. und H., Fördertürme Chevelements Mineheads, München 1985

Schönberg, H., Die technische Entwicklung der Fördergerüste und -türme des Bergbaus, in: Becher, B. und H., Die Architektur der Förder- und Wassertürme, München 1971

Möhrle, T., Das Fördergerüst, Breslau 1909

Echenauer, A., Die Seilscheibengerüste der Bergwerks-Förderanlagen, Leipzig 1877

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Herbst 14: Rauf und runter

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