Berlin: Kerberos ist da!

Da wurde das Unterste zuoberst gekehrt: Ab sofort ist in der Berlinischen Galerie die Ausstellung „Underground Architecture“ zu sehen. Die Schau bringt die Berliner U-Bahnhofsarchitektur der 1950er bis 90er Jahre ans Tageslicht – genauer: in drei Ausstellungsräume des Berliner Landesmuseums für moderne Kunst. Neben bauzeitlichen Fotografien der Bahnhöfe stehen vor allem Skizzen und Zeichnungen aus den jeweiligen Entwurfsphasen im Mittelpunkt. Zu sehen gibt es Werke der U-Bahnhofsarchitekten Bruno Grimmek, Ralf Schüler, Ursulina Schüler-Witte und Rainer G. Rümmler, außerdem aktuelle Architekturfotos von Chris M Forsyth. Blickfang der Ausstellung dürfte der Kopf der Kerberos-Skulptur sein, die der Bildhauer Waldemar Grzimek Anfang der 1970er Jahre für den U-Bahnhof „Rathaus Steglitz“ entworfen hat.

Die Schau ist bis zum 20. Mai in Berlin zu sehen und bildet damit Auftakt und Nachklang für die internationale Tagung „Underground Architecture revisited“, die vom 20. bis 23. Februar ebenfalls in der Berlinischen Galerie stattfindet. Die Ausstellung wurde kuratiert von Ulla Müller und Kati Renner (Berlinische Galerie) mit wissenschaftlicher Beratung durch Ralf Liptau, Verena Pfeiffer-Kloss und Frank Schmitz (Initiative Kerberos). Die Tagung wird organisiert von ICOMOS Deutschland, dem Landesdenkmalamt Berlin und der Initiative Kerberos. moderneRegional ist Medienpartner beider Projekte. (rl/vp/rs, 16.2.19)

links: Berlin, U-Bahnhof „Schloßstraße“, 1974 (Bild: © Berlinische Galerie); rechts/oben: Ausstellungsaufbau (Bild: Initiative Kerberos)

Sendeschluss im Untergrund

Wer in den 1990ern einmal schlaflos vor dem Fernseher lag, der kennt sie: die Führerstandsmitfahrten aus aller Welt, die einen unterhielten und langsam zur Ruhe brachten. Begleitend zur Internationalen Koferenz „Underground Revisited“ mit gleichnamiger Ausstellung in der Berlinischen Galerie lässt moderneREGIONAL diese Tradition virtuell wieder aufleben. In den Tagungsnächten, vom 20. bis 23. Februar 2019 jeweils zwischen Mitternacht und Frühstück, können Sie auf moderneREGIONAL eine U-Bahn begleiten durch ihre Reise durch den postmodernen Teil des Frankfurter Untergrunds. Jeden Abend wird ein anderer Film gezeigt, die Aktion ist kostenfrei abrufbar unter: www.moderne-regional.de.

Veranstalter der Tagung „Underground Architecture Revisited“ sind das Landesdenkmalamt Berlin, Icomos Deutschland, die Berlinische Galerie und die Initiative Kerberos. Die Konferenz wird organisiert in Medienpartnerschaft mit moderneREGIONAL.de und in Zusammenarbeit mit der Bundesstiftung Baukultur, den Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), dem Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin, der Architektenkammer Berlin, der Baukammer Berlin sowie „urbanophil – Netzwerk für urbane Kultur e. V.“. (kb, 11.2.19)

Frankfurt am Main, U-Bahnhof „Westend“ (Bild: Gregor Zoyzoyla)

FACHBEITRAG: Megastruktur im Park

von Oliver Sukrow (20/3)

„Radikal modern“ lautete 2015 der Titel einer Ausstellung zur Baukunst der 1960er Jahre in West- und Ostberlin. Den Besuchern zeigte sich ein beeindruckendes Panorama von Wunschvorstellungen, mit denen die gebaute Umwelt der geteilten ‚Frontstadt des Kalten Krieges‘ umfassend verändert werden sollte. Architekten und Planer dachten ihre komplexe Umwelt neu und überstiegen (ganz im Sinne der revolutionären Stimmung) die Grenzen einer Metropole, die ab 1961 durch Mauer und Todesstreifen konkret physisch aufgeteilt wurde.

Dieter Urbach: Visualisierung von Josef Kaisers Großhügelhaus, Fotocollage (Bild: © Berlinische Galerie)

Dieter Urbach: Visualisierung von Josef Kaisers Großhügelhaus, Fotocollage, 1971 (Bild: © Michael Kaiser, Dieter Urbach, Berlinische Galerie, 2015 Teil der dortigen Ausstellung „Radikal modern“)

„Jetset im Sozialismus“

Dass gerade die 1960er Jahre unserer Gegenwart nahe scheinen, liegt nicht nur daran, dass so viele Dinge aus diesem Jahrzehnt wieder auf der politischen, sozialen oder künstlerischen Agenda stehen: vom Technologieoptimismus bis zu den Bürgerrechts- und Emanzipationsbewegungen. Dieses Jahrzehnt wurde zudem geprägt durch eine gewisse Coolness und Leichtigkeit, mit der Gesellschaften damals in die Zukunft schauten. Heute sind uns die 1960er Jahre vertraut und gleichzeitig historisch-distanziert. Mit dieser geschichtlichen Dialektik spielte auch die oben genannte Ausstellung in der Berlinischen Galerie: Im ‚Blick zurück nach vorn‘ wurde nicht nur das Bauen und Planen in Ost und West vermessen, sondern ebenso ein Wunsch an die Gegenwart herangetragen – mal wieder „radikal modern“ zu sein.

2015 setzte die überregionale PR-Arbeit der besagten Ausstellung auf ‚ikonische‘ Bilder aus den 1960er Jahren. Deren Spannung bestand ja gerade darin, eben nicht ‚typische‘ Ansichten zu zeigen, sondern den Vorschein einer neuen Epoche: das Berlin einer vergangenen Zukunft, von Engelbert Kremsers organischem Europa-Center über Manfred Jäkels und Lothar Kwasnitzas Entwurf einer Wohnbebauung am Leninplatz und den Rollenden Gehsteigen am Kurfürstendamm von Georg Kohlmaier und Barna von Sartory (der Londoner Fun Palace lässt grüßen!) bis zu Dieter Urbachs visuellen Manifestationen der modernen sozialistischen Hauptstadt der DDR. Der Architekt (und heute würde man sagen Renderer) Urbach kreierte spektakuläre Ost-Berliner Zukunftsvisionen, die als Fotomontagen besonders ‚realistisch‘ wirken: Alexanderplatz, Außenministerium am Lustgarten, Marx-Engels-Forum – und mehrere Ansichten eines Komplexes aus Großhügelhäusern, entworfen von Josef Kaiser, zwischen denen sich Grünflächen mit Schwimmbecken ausdehnen. Manch einer sprach dabei sogar von „Jetset im Sozialismus“.

Dieter Urbach: Visualisierung von Josef Kaisers Großhügelhaus, Fotocollage, 1971 (Bild: © mit freundlicher Genehmigung des Josef-Kaiser-Archivs Dresden)

Dieter Urbach: Visualisierung von Josef Kaisers Großhügelhaus, Fotocollage, 1971 (Bild: © Dieter Urbach, Berlinische Galerie, 2015 Teil der dortigen Ausstellung „Radikal modern“)

Fotomontagen

Eine 1971 entstandene Urbach-Collage mit Kaisers Entwurf soll den Ausgangspunkt für einen Streifzug durch eine der interessantesten Wohnutopien der 1960er Jahre im deutsch-deutschen Kontext bilden – in deren Zentrum auch die Frage stand, wie ein „draußen Wohnen“ im Sozialismus der 1960er Jahre aussehen könnte. Sieben Frauen haben sich unter einem stahlblauen Sommerhimmel am Pool zum Sonnenbad versammelt. Unter farbigen Schirmen wird entspannt. Besonders markant ist die Frau im Bildvordergrund, die sich dynamisch-diagonal von rechts unten nach links oben ins Blickfeld schiebt. Sie dient als Bildeintritt und macht sogleich klar, um was es bei der Darstellung geht: um eine sonnenbeschienene sozialistische Wohnzukunft, die sich draußen abspielt, im Grünen, unter Sonnenschirmen und Bäumen.

Farblich und kompositorisch harmoniert die Frau im Vordergrund mit den monumentalen, abgeschrägten Seitenfassaden zweier Großwohneinheiten, die sich links und rechts des Parks aufspannen und in den Tiefenraum führen. Im Unterschied zu den Fotografien der Frauen am Pool, die aus den Lifestyle-Magazinen der Zeit entsprungen sein dürften, bringt Urbach die Fassaden der Megastrukturen nur abstrahierend. Bei den dunklen Feldern handelt es sich um die jeder Wohnung vorgeschalteten, tief in die Fassade eingeschnittenen Loggien, die ein „draußen Wohnen“ garantieren sollten. Urbach ging es dabei nicht so sehr um die akkurate Wiedergabe der architektonischen Lösung, sondern vielmehr um die ‚Aufenthaltsqualitäten‘: Die Megastruktur im Park meinte eine neue Stufe des sozialistischen Wohnens, in und mit der die Trennung von Wohnen, Arbeit und Freizeit aufgehoben würde. Durch diese räumliche Konzentration wollte Kaiser den Städtern sinnvoll nutzbare Zeit schenken, ohne auf die Annehmlichkeiten einer zentrumsnahen Lage und eines vielseitigen Umlands verzichten zu müssen.

Josef Kaiser, Entwurfsskizze für eine Großwohneinheit in Pyramidenform, 17.6.1966 (Bild: © mit freundlicher Genehmigung des Josef-Kaiser-Archivs Dresden)

Josef Kaiser: Entwurfsskizze für eine Großwohneinheit in Pyramidenform, 17. Juni 1966 (Bild: © mit freundlicher Genehmigung des Josef-Kaiser-Archivs Dresden)

Wie wohnt man in der Zukunft?

Die ersten Kaiser-Skizzen zur Großwohneinheit, die sich im Nachlass des Architekten finden, sind auf den Sommer 1966 datierbar. Hier erkennt man bereits die charakteristische Bauform: ein riesiger Block, dessen Seiten pyramidenartig abgeschrägt sind und dessen Querschnitt ein Dreieck mit abgeschnittener Spitze zeigt. Kaiser dachte von Anfang an auch städtebaulich und positionierte mehrere Einheiten um ein multifunktionales Zentrum. Einige wenige Megastrukturen sollten die ausufernden Neubaugebiete in Plattenbauweise ersetzen – für Leben, Arbeiten und Freizeit.

An den Außenseiten eines jeden Blocks (je mit einer Länge von 1.000 Metern, einer Höhe von 100 Metern und einer Breite von 150 Metern) wollte Kaiser Wohnung für 20.000 bis 24.000 Menschen unterbringen. Mindestens drei Blöcke würden zusammen eine Siedlung bilden, die mit ca. 60.000 Einwohnern die Größe einer kleineren DDR-Bezirkshauptstadt erreichte. Im Inneren sollten Produktions-, Arbeits- und Verkehrsflächen auf mehreren Ebenen die – ansonsten über die Stadt verteilten – Funktionen bündeln. Der dadurch entstehende Freiraum würde genutzt für Gärten, Spielplätze, Obst- und Gemüseplantagen, Festwiesen und sogar einen Stadtwald.

Josef Kaiser: Ideenskizze „Sozialistische Stadt“, Maßstab 1:20.000, 1968 (Bild: © mit freundlicher Genehmigung des Josef-Kaiser-Archivs Dresden)

Josef Kaiser: Ideenskizze „Sozialistische Stadt“, Maßstab 1:20.000, 1968 (Bild: © mit freundlicher Genehmigung des Josef-Kaiser-Archivs Dresden)

Ein „zusätzliches grünes Zimmer“

Durch die maximale funktionale Konzentration wollte Kaiser zugleich die Umgebung mit Freizeit- und Erholungseinrichtungen aufwerten – so wie es Urbach auf seinen Collagen dann auch zeigte. Während sich rund um die Megastrukturen eine durchgrünte, vielseitig benutzbare Stadtlandschaft ausbreitete, wurden die Großwohneinheiten effizient horizontal geschichtet: Unterirdisch waren Gleisstränge für Güter- und Personenverkehr vorgesehen. Ebenerdig wurde die Anlage für PKW und Fußgänger erschlossen. An den Außenseiten des Erdgeschosses sollten Wohneinheit und Randbebauung bzw. Grünfläche durch Fußgängerzonen miteinander verbunden werden.

Andere, zeitlich und typologisch vergleichbare Großwohneinheiten wie z. B. Harry Glücks Wohnpark Alt-Erlaa in Wien (1973–85) wurden erschlossen durch Aufzüge aus der Tiefgarage hinauf in die Etagen mit Korridorsystem. In Kaisers Entwurf hingegen sollten die Wohnungen direkt „vom Aufzugspaar her“ betreten werden. Durch den offenen Grundriss und die großzügige Loggia – von Kaiser als „zusätzliches grünes Zimmer“ bezeichnet – entsprachen die Wohneinheiten dem damaligen internationalen Geschmack. Auch diese, zumindest für die DDR, besondere Qualität erhielt durch Urbachs Visualisierungen narrative Qualität. Sie demonstriert eine neue Einstellung zum „draußen Wohnen“, das sich in den 1960er Jahren bei Kaiser sowohl im Innen- als auch im Außenraum niederschlug.

Josef Kaiser: Querschnitt durch ein Großhügelhaus, 1967 (Bild: © mit freundlicher Genehmigung des Josef-Kaiser-Archivs Dresden)

Ein Papiertiger

Urbachs Architekturcollage von 1971 stand am Ende einer Entwicklung, die für Kaiser Mitte der 1960er Jahre mit einem Auftrag des Freien Deutschen Gewerkschaftsbunds (FDGB) begann. Seit 1955 war er Abteilungsleiter bei VEB Berlin-Projekt, einer dem Ostberliner Magistrat unterstellten Behörde. In dieser Funktion wirkte er an einigen wesentlichen Bauvorhaben mit: am zweiten Abschnitt der Karl-Marx-Allee mit den Filmtheatern Kosmos (1959–62) und International (1960–64), am Hotel Berolina (1961–63), am Café Moskau (1960–64), am DDR-Außenministerium am Lustgarten (1964–68) oder am Centrum Warenhaus am Alexanderplatz (1967–70). Ab 1969 lehrte Kaiser an der Hochschule für Architektur und Bauwesen (HAAB) Weimar, wo er sich ebenfalls für seine Utopie einer sozialistischen Megastruktur stark machte. Ende der 1960er Jahre wurde er als Mitarbeiter in die Forschungsabteilung von VEB Berlin-Projekt delegiert, was wohl auch sein Interesse an einem solch theoretischen Vorschlag begründete.

1967 wurde Kaisers Gedankenspiel für eine sozialistische Großwohneinheit konkret: mit dem Auftrag des FDGB, im Rahmen des Forschungsschwerpunktes zu den „perspektivischen wohnungspolitischen Aufgaben 1971–1980“ an einer Studie über die „Herausbildung sozialistischer Wohnverhältnisse“ teilzunehmen. So entstanden im Sommer und Herbst 1967 zahlreiche Entwürfe, die 1968 in der Zeitschrift „Deutsche Architektur“ erschienen unter dem Titel „Sozialistische Stadt als Modellfall – Ein Vorschlag zur Erneuerung des Städtebaus“. Doch weder dieser Artikel noch die zahlreichen Vorträge als Professor an der HAAB Weimar konnten die SED-Entscheidungsträger von Kaisers Konzept überzeugen. Es blieb ein Papiertiger.

Dieter Urbach: Visualisierung von Josef Kaisers Großhügelhaus, um 1970 (Bild: © mit freundlicher Genehmigung des Josef-Kaiser-Archivs Dresden)

Dieter Urbach: Visualisierung von Josef Kaisers Großhügelhaus, um 1970 (Bild: © mit freundlicher Genehmigung des Josef-Kaiser-Archivs Dresden)

„Wunschräume und Wunschzeiten“

Neben Kaisers ambitioniertem „Vorschlag zur Erneuerung des Städtebaus“ – so im Projektexposé von 1967 – erhoffte er nicht weniger, als die „Monotonie“ im sozialistischen Wohnungsbau zu überwinden. Weder war er damit in der DDR allein, noch war er der Erste mit solchen Gedankengängen, hatten sich doch u. a. auch Bruno Flierl oder Silvio Macetti mit Großwohneinheiten auseinandergesetzt. Was Kaisers Utopie jedoch auszeichnet, ist (neben Urbachs Bildern) der theoretische Rahmen. Gerade städtebauliche Projekte wie eine imaginierte Großwohneinheit bildeten damals für Architekten und Planer politische, soziale, technologische und baukünstlerische Projektionsflächen. Kaisers Frage „Wie Wohnen?“ geriet wahrscheinlich schon in den 1930er Jahren in sein praktisches wie theoretisches Blickfeld. Und nach dem Ende des Kalten Kriegs hat sich sein Entwurf (und Urbachs Visualisierung) nicht in Luft aufgelöst, im Gegenteil: In unseren epidemischen Zeiten mit ihrem Ruf nach einem hygienischen Städtebau lohnt ein (und sei es nur ästhetischer) Blick zurück nach vorn auf die Megastruktur im lichtdurchfluteten Park.

Dieter Urbach, Visualisierung von Josef Kaisers Großhügelhaus, um 1970 (Bild: © mit freundlicher Genehmigung des Josef-Kaiser-Archivs Dresden)

Dieter Urbach: Visualisierung von Josef Kaisers Großhügelhaus, um 1970 (Bild: © mit freundlicher Genehmigung des Josef-Kaiser-Archivs Dresden)


Literatur

Banham, Reyner, Megastructure. Urban Futures of the Recent Past, London 1976.

Doren, Alfred, Wunschräume und Wunschzeiten, in: Fritz Saxl (Hg.), Vorträge der Bibliothek Warburg 1924–1925, Leipzig 1927, S. 158–205.

Düesberg, Christoph, Megastrukturen. Architekturutopien zwischen 1955 und 1975, Berlin 2013.

Köhler, Thomas, Müller, Ursula (Hg.), Radikal modern. Planen und Bauen im Berlin der 1960er-Jahre, Ausstellungskatalog, 29. Mai 2015 bis 26. Oktober 2015, Berlinische Galerie, Berlin-Tübingen 2015.

Macetti, Silvio, Großwohneinheiten, Berlin 1968.

Sukrow, Oliver, Arbeit. Wohnen. Computer. Zur Utopie in der bildenden Kunst und Architektur der DDR in den 1960er Jahren, Heidelberg 2018.

Titelmotiv: Visualisierung von Josef Kaisers Großhügelhaus, Fotocollage, 1971 (Bild: © Dieter Urbach, Berlinische Galerie, 2015 Teil der dortigen Ausstellung „Radikal modern“)

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