Architektur-Buch digital

Vergessen Sie Sicherheitskontrollen und Menschengedränge (gut, um Kekse und Gespräche ist es schon etwas schade): Das Deutsche Architekturmuseum (DAM) hat sich in diesem Jahr digital mit Verlagen zusammengetan, um über besondere Publikation zur Baukunst ins Gespräch zu kommen. Gleich heute (!) startet die Veranstaltung „Reading Architektecture/Architektur lesen!“, die vom 14. bis zum 16. Oktober digital für Besucher bereitsteht. In einem messeähnlichen Online-Format will man nicht allein Bücher, sondern auch deren Themen und Autoren vorstellen – überragen live auf dem DAM-Youtube-Kanal.

Beteiligt sind die Verlage adocs, av edition, Birkhäuser, DAV, DETAIL, DOM publishers, gta Verlag, Jovis, M Books und Spector Books. Am Mittwoch stehen ab 16.30 Uhr, moderiert von David Kasparek, internationale Phänomene und Persönlichkeiten im Mittelpunkt. Für den Donnerstag sind – moderiert von Katrin Voermanek – ab 15 Uhr Publikationen mit einem mal politischen, mal didaktischen Gemeinschaftsbezug geplant. Am Freitag startet das virtuelle Programm – moderiert von Friederike Meyer – bereits um 14.30 Uhr, um am Ende den „Architectural Book Award“ zu verleihen. Das vollständige Programm mit den Links zu den einzelnen Elementen kann online abgerufen werden. (kb, 14.10.20).

Frankfurt, Deutsches Architekturmuseum, Auditorium (Bild: privat)

Erfrischende Druckwerke

Unsere Tipps zur Frankfurter Buchmesse 2017 – per Klick auf das jeweilige Bild öffnet die passende Hintergrund-Info in einem neuen Fenster. (db/kb/jr, 9.10.17)

Titelmotiv: „Büro im Wasser“ (Bild: G. Pahl, 1926, Bundesarchiv 102-08112, CC BY SA 3.0)

Moderne-Nachlese der Buchmesse

Moderne-Nachlese der Buchmesse

Nach der Messe ist ja bekanntlich vor der Messe. Und jetzt, da die Dichte an Lesepromis sich in Rhein-Main wieder langsam lichtet, bleibt Zeit für einen Blick auf den Ertrag für bibliophile Modernisten. Zum achten Mal haben die Frankfurter Buchmesse und das Deutsche Architekturmuseum (DAM) 2016 den Internationalen DAM Architectural Book Award vergeben. 88 Architektur- und Kunstbuchverlage weltweit hatten ihre Kandidaten ins Rennen geschickt.

Eine Fachjury aus externen Experten sowie Vertretern des DAM hatte dann aus den insgesamt 214 Einsendungen – nach Kriterien wie Gestaltung, inhaltliche Konzeption, Material- und Verarbeitungsqualität, Grad an Innovation und Aktualität – die zehn besten Architekturbücher des Jahres ausgewählt: vom Katalog zu „African Modernism“ (Park Books) bis zu den tiefen Einblicke in die „urbane Selbstregulierung“ von Dachaufbauten von „Nadogradnje“ (M Books). Zehn weitere Einsendungen wurden für die „Shortlist“ des DAM Architectural Book Awards 2016 ausgewählt: darunter „Up Up: Stories of Johannesburg’s Highrises“ (Hantje Cantz) oder eben jener „Stadtbilderklärer Gera-Lusan“ (Verlag: Mitteldeutscher Verlag, Autor/Gestaltung/Fotografie: Christoph Liepach) – eben jenes Gera-Lusan, das wir auch in unserem aktuellen Foto-Spezial vorstellen. Daher gratulieren wir hier und natürlich allen anderen Gewinnern herzlich (und notieren die Titel schon einmal für die private Jahresendfestwunschliste)! (kb, 11.11.16)