FACHBEITRAG: Erfurts Neue Synagoge

von Julius Reinsberg (Heft 15/1)

Erfurt, Neue Synagoge, Eingang (Bild: U. Knufinke)
In Erfurt entstand 1952 die erste deutsche Nachkriegssynagoge (Bild: U. Knufinke)

Vor 62 Jahren errichte man nach dem Zweiten Weltkrieg die erste Synagoge auf deutschem Boden. Der Standort vermag zu überraschen: Erfurt, Thüringen. An der Stelle, an der bis zur Pogromnacht 1938 das Gotteshaus der jüdischen Gemeinde gestanden hatte, wurde 1952 ein Neubau fertiggestellt. Neben dem Oberbürgermeister und Kirchenvertretern nahm an der feierlichen Einweihung auch Otto Nuschke teil – der stellvertretende Ministerpräsident der DDR.

Nuschke, Vorsitzender der CDU-Ost und stets um religiöse Freiheit im Staatsozialismus bemüht, betonte in seiner Rede: Die „Wiedergutmachung an den Juden“ sei für die DDR-Regierung „oberstes Gebot“. Damit inszenierte sich der junge Staat öffentlichkeitswirksam als das bessere, weil antifaschistische Deutschland. Die neue Synagoge sollte jedoch ein Einzelfall bleiben. In den folgenden Jahren wandte sich der ostdeutsche Antifaschismus immer weiter von den jüdischen Opfern der Naziherrschaft ab.

 

Neubau mit Hindernissen

Erfurt, Große  Synagoge, um 1900 (Bild: Stadtarchiv Erfurt)
Die „Große Synagoge“ wurde in der Pogromnacht 1938 zerstört – an ihrem Standort errichtete man in Erfurt 1952 die „Neue Synagoge“ (Bild: Stadtarchiv Erfurt, um 1900)

Durch den Naziterror war die traditionsreiche jüdische Gemeinde in Erfurt fast gänzlich vernichtet worden. Gerade einmal 15 Erfurter Juden kehrten nach Kriegsende in die Stadt zurück. Daneben kamen jedoch auch zahlreiche jüdische Flüchtlinge aus den ehemals deutschen Gebieten in Polen. Die Stadt Erfurt und das Land Thüringen standen der Gemeinde vergleichsweise offen gegenüber.

Dennoch verlief der Synagogenneubau nicht reibungslos. Zwar übergab die Stadt der jüdischen Gemeinde – auf Drängen Otto Nuschkes – das Grundstück, auf dem die alte Synagoge bis 1938 gestanden hatte. Die Baugenehmigung verschleppten die Behörden jedoch, angeblich aus städtebaulichen Gründen. Immer wieder musste die für 1950 angepeilte Grundsteinlegung aufgeschoben werden. Zu repräsentativ schien der erste Entwurf des Architekten Willy Nöckel. Er sah über dem Betsaal eine große Kuppel vor, und griff damit die Gestaltung des Vorgängerbaus auf.

 

Verschämte Wiedergutmachung

Der letztlich verwirklichte Bau ist sehr viel schlichter. Statt von einer Kuppel bekrönt, ist er mit einem Satteldach versehen. Von weitem kann man ihn mit einem Wohnhaus verwechseln. Einzig die Davidsterne im Rundfenster am Giebel und über dem Eingang zeichnen das Gebäude als jüdisches Gotteshaus aus. Der repräsentativste Teil des unscheinbaren Bauwerks ist das von vier Pfeilern gestützte Eingangsportal.

In Dresden diente eine ehemalige Trauerhalle jahrzehntelang als Synagoge (Foto: U. Häßler, Bild: Bundesarchiv Bild 183-1988-1105-012, Copyright: CC-BY-SA 3.0)
In Dresden diente eine ehem. Trauerhalle als Synagoge (Foto: U. Häßler, 1988, Bild: Bundesarchiv Bild 183-1988-1105-012, CC-BY-SA 3.0)

Dennoch konnte sich die Erfurter Gemeinde vergleichsweise glücklich schätzen: Die Juden in Halle mussten ihre Trauerhalle umbauen, um eine neue Synagoge zu bekommen – ebenso die traditionsreiche jüdische Gemeinde in Dresden. Hier erinnerte einzig der Davidstern auf dem Dach an die prunkvolle „Kathedrale“, die 1840 von Gottfried Semper gestaltet und 1938 den Brandstiftern der Pogromnacht zum Opfer gefallen war. Der Stern schmückte ursprünglich den Semperbau und wurde heimlich von einem Feuerwehrmann gerettet.

 

Antisemitismus beim großen Bruder

Erfurt, Neue Synagoge (Bild: U. Knufinke)
Die Neue Erfurter Synagoge erregte 1952 Anstoß (Bild: U. Knufinke)

Der Neubau und insbesondere die feierliche Eröffnung der Erfurter Synagoge sind auch von daher bemerkenswert, dass sie mit einer „Eiszeit“ zwischen der DDR und ihren jüdischen Bürger zusammenfielen. So entwickelte der – von der SED-Führung geradezu vergötterte – sowjetische Diktator Stalin eine immer ausgeprägtere Paranoia. 1953 konstruierte er mit seinen Gefolgsleuten die „Ärzteverschwörung“: Eine Gruppe vorwiegend jüdischer Ärzte habe sich zusammengetan, die sowjetische Staatsführung zu vergiften.

Ein großer Schauprozess, der sich bereits in Vorbereitung befand, wurde 1953 nur durch den Tod des Diktators verhindert. Schon in vorherigen Jahren hatte sich der antisemitische Ansatz abgezeichnet – und er wirkte lange nach. Seit dem Ende der 1940er Jahren standen Juden in der UdSSR unter Generalverdacht: „Kosmopolitismus“ und gemeinschaftliche Verschwörung mit dem US-amerikanischen Klassenfeind.

 

Unter Generalverdacht

Der sowjetische Antisemitismus strahlte auch auf die osteuropäischen Satellitenstaaten aus. Ende 1952 wurde in der Tschechoslowakei der jüdischstämmige Generalsekretär der Kommunistischen Partei, Rudolf Slánskí, des Hochverrats bezichtigt und zum Tode verurteilt. In der DDR bezog man sich in der Folgezeit vermehrt auf das tschechoslowakische Beispiel, wenn man besonders jüdische Mitbürger, die während der NS-Zeit ins westeuropäischen oder US-amerikanischen Exil geflohen waren, der Spionage verdächtigte.

Viele jüdische Gemeinden sahen sich in der DDR staatlichen Durchsuchungsaktionen gegenüber. Auch SED-Genossen mit jüdischem Hintergrund mussten sich Stasi-Verhören stellen. Zahlreiche Juden flohen aus Angst vor Verfolgung in die Bundesrepublik – unter ihnen auch Julius Meyer, Vorsitzender des „Verbands Jüdischer Gemeinden in der DDR“.

 

Selektives Gedenken

Die Figurengruppe in Buchenwald von Fritz Cremer (Bild Rudolf Klein, CC-BY-SA 3.0-de)
In der Gedenkstätte Buchenwald wollte Fritz Cremer mit seiner Figurengruppe 1958 den Befreiungskampf der KZ-Häftlinge verkörpern (Bild: R. Klein, CC-BY-SA 3.0-de)

Diese zunehmende Judenfeindlichkeit wirkte sich auch auf den – von der Staatsführung beanspruchten – Antifaschismus aus. Zwar erkannte man jüdische KZ-Häftlinge weiterhin als Opfer des Faschismus an. Jedoch versuchte man, die Judenverfolgung zu marginalisieren. Stattdessen wurden der kommunistische Widerstand gegen die Nazis und der 1944 ermordete KPD-Führer Ernst Thälmann hervorgehoben. Die SED nutzte den Widerstandskampf prominenter Kommunisten, um jegliche politische Verantwortung für die Naziverbrechen von sich zu weisen. Forderungen nach Wiedergutmachungszahlungen, wie sie die Bundesrepublik leistete, wurden von DDR-Seite stets brüsk zurückgewiesen.

Dieser Ansatz wirkte sich auch auf die offizielle Erinnerungskultur aus. Die 1958 eröffnete „Nationale Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald“ war gänzlich auf den hier ermordeten Ernst Thälmann zugeschnitten. Auch der Bildhauer Fritz Cremer musste sich den Direktiven der SED beugen. Seine ersten Entwürfe für ein Buchenwald-Denkmal zeigten die Häftlinge drastisch vom Lageralltag gezeichnet – sie wurden von den Auftraggebern verworfen.

Die letztlich verwirklichte Figurengruppe wird von einem Häftling angeführt, der die Gesichtszüge Ernst Thälmanns trägt und seine Hand heroisch zum Schwur erhebt. Obwohl die Körper durch die Haft geschwächt sind, wirken die Figuren entschlossen und kämpferisch. Einer von ihnen hält eine wehende Fahne in Händen. In der SED wollte man der Gruppe noch einen Rotarmisten hinzufügen, um die Sowjetunion als Befreier zu würdigen. Dieser Vorschlag konnte sich jedoch nicht durchsetzen und war überdies unhistorisch: Das Lager wurde 1945 von der US Army, nicht von sowjetischen Truppen befreit.

 

Wandel durch Annäherung?

Der staatlich betriebene Antisemitismus ebbte mit Stalins Todesjahr 1953 zwar wieder ab, das Verhältnis zu den jüdischen Mitbürgern blieb aber schwierig. Der „Verband der jüdischen Gemeinde in der DDR“ solidarisierte sich gelegentlich mit der Staatsführung, was diese gegenüber dem Westen herausstrich. Dennoch schrumpften die Gemeinden kontinuierlich. Belastend wirkte sich vor allem aus, dass die PLO von der SED massiv unterstützt wurde. Den Staat Israel hingegen attackierte die Parteipresse scharf.

Bronfman-Besuch, Berlin
Erich Honecker verleiht Edgar Miles Bronfman, dem Präsidenten des Jüdischen Weltkongresses, in Ost-Berlin 1988 den „Großen Stern der Völkerfreundschaft“ (Bild:  Bundesarchiv Bild 183-1988-1017-415, CC-BY-SA 3.0)

Erst als die DDR nach internationaler Anerkennung strebte, interessierte sie sich verstärkt für das Judentum. Dass US-amerikanische Juden von der DDR Wiedergutmachung einforderten, hemmte die Beziehungen zu den USA. 1976 hatte die SED halbherzig eine einmalige Zahlung von 1 Million US-Dollar angeboten – aus „humanitären Gründen“, nicht als Wiedergutmachung. Die jüdische Seite wies das Angebot umgehend zurück. Angesichts der 37 Milliarden US-Dollar, welche die Bundesrepublik gezahlt hatte, wirkte es nicht einmal als ein Zeichen des guten Willens.

1988 erkannte die Staatsführung – anlässlich eines Besuchs des Präsidenten des World Jewish Congres in Ost-Berlin, Edgar Bronfman – schließlich an, moralisch zu Wiedergutmachungszahlungen verpflichtet zu sein. Im Gegenzug erklärte Bronfman gegenüber der Presse, dass nichts mehr gegen einen Empfang Erich Honeckers im Weißen Haus spreche. Dazu kam es nicht mehr: 1990 bekannte sich die erste frei gewählte Volkskammer aber zu einer Verantwortung der DDR für die nationalsozialistischen Verbrechen.

 

Neubau oder Umnutzung?

Die neue Synagoge in Dresden (Bild Maros, CC-BY-SA-3.0)
Die Neue Synagoge wurde in Dresden wurde 2002 als „Europäisches Gebäude des Jahres“ ausgezeichnet (Bild: Maros, CC-BY-SA-3.0)

Als der Ostblock zusammenbrach, wuchsen die jüdischen Gemeinden in der ehemaligen DDR wieder. Ihre neuen Mitglieder stammten größtenteils aus der früheren UdSSR und Osteuropa. Am 9. November 1998, genau 60 Jahre nach der Zerstörung der Semper-Synagoge, legte man in Dresden den Grundstein für ein neues jüdisches Gotteshaus. Der strenge, in sich gedrehte Betonkubus des Architektenbüros Wandel, Hoefer, Lorch und Hirsch wurde 2002 zum „Europäischen Gebäude des Jahres“ gewählt. Der aus den Trümmern gerettete Davidstern erhielt über dem Eingang der Synagoge einen neuen Platz.

2015 soll auch in Cottbus eine Synagoge geweiht werden – Brandenburg war bislang das letzte ost- und gesamtdeutsche Bundesland ohne ein jüdisches Gotteshaus. Statt für einen spektakulären Umbau entschieden sich die Lausitzer pragmatisch für eine Umnutzung bestehender Räumlichkeiten, die in der Sache aber nicht weniger spektakulär ist. Im November wurde die Cottbusser Schlosskirche an die jüdische Gemeinde der Stadt übergeben.

 

Literatur

Offenberg, Ulrike, „Seid vorsichtig mit den Machthabern“. Die jüdischen Gemeinden in der SBZ und der DDR 1945-1990, Berlin 1998

Mertens, Lothar, Davidstern unter Hammer und Zirkel. Die jüdischen Gemeinden in der SBZ/DDR und ihre Behandlung durch Partei und Staat 1945-1990, Hildesheim u. a. 1997

Timm, Angelika, Hammer Zirkel Davidstern. Das gestörte Verhältnis der DDR zu Zionismus und Staat Israel, Bonn 1997

 

Rundgang

Erkunden Sie – mit bauzeitlichen Aufnahmen des Bundesarchivs und aktuellen Fotografien von Ulrich Knufinke – die Neue Synagoge Erfurt …

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Winter 15: „Gibt es nicht!“

LEITARTIKEL: Jewish Architecture!

LEITARTIKEL: Jewish Architecture!

Edward van Voolen fragt, was Jüdisches Bauen heute ausmacht – von den neuen Synagogen und Museen weltweit schaut er zurück auf die Anfänge der Moderne.

PORTRÄT: Geometry in the Negev Desert

PORTRÄT: Geometry in the Negev Desert

Rudolf Klein rechnet nach, was Zvi Hecker 1970 aus Beton mitten in die Negev-Wüste stellte: die skulpturale Synagoge im israelischen Militär-Lager.

FACHBEITRAG: Erfurts Neue Synagoge

FACHBEITRAG: Erfurts Neue Synagoge

Julius Reinsberg über die einzige moderne DDR-Synagoge – und wie die DDR-Regierung langsam die jüdischen Opfern des Nationalsozialismus vergaß.

FACHBEITRAG: Neues Bauen in Israel

FACHBEITRAG: Neues Bauen in Israel

Alexandra Klei weiß, wie die Moderne nach Israel kam: Nicht nur die europäische Avantgarde, sondern auch das mediterrane Umfeld prägten den neuen Stil.

FACHBEITRAG: Helmut Goldschmidt

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Ulrich Knufinke zu einem der produktivsten Synagogenbauer der deutschen Nachkriegsmoderne: Godschmidt arbeitete in Dortmund, Köln, Bonn, Münster, …

FACHBEITRAG: Palästina fast-modern

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Karin Berkemann zu Missionsdörfern und Orientkulissen im Heiligen Land, das mit dem Ersten Weltkrieg schüchtern zum Sprung in die Moderne ansetzt.

INTERVIEW: Hannover - Kirche wird Synagoge

INTERVIEW: Hannover – Kirche wird Synagoge

Die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde, die Pastorin der evangelischen Gemeinde und Ulrich Knufinke sprechen über die Gründe und die Folgen der Umnutzung.

PORTRÄT: Das Kulturhaus Zinnowitz

von Karin Berkemann

Zinnowitz, Kulturaus, Schriftzug (Bild: K. Berkemann)
Symbolträchtiges Fotomotiv: der ramponierte Kulturhaus-Schriftzug (Bild: K. Berkemann)

In Zinnowitz hängt die Kultur schief – genauer gesagt, das große „L“ im Schriftzug „KULTURHAUS“. Auch sonst ist bei dem monumentalen Bau kaum noch etwas an seinem Platz: Die Fenster wurden eingeschlagen, die Birken wuchern auf der Freitreppe und das Backsteinmauerwerk legt sich selbst frei. Denn das „Kulturhaus Deutsch-Sowjetische Freundschaft“ steht seit 1990 leer. In den folgenden 23 Jahren haben verschiedene Investoren unterschiedlichste Ideen durchgespielt und wieder verworfen. Nun scheint sich doch noch eine Lösung abzuzeichnen …

 

Das Seebad und der Bergbau

In den frhen 1950er Jahren wurde das Ostseebad Zinnowitz zum Ferienort der Bergarbeiter (Bild: Bundesarchiv Bild-Nr. 183-16206-0011, Foto: Bend, 1952)
Das „Erste Seebad der Werktätigen“ verzeichnete 1950 wieder 20.000 Besucher (Bild: Bundesarchiv Bild-Nr. 183-16206-0011, Foto: Bend, 1952)

Auf der Ostseeinsel Usedom stieg das Fischerdörfchen Zinnowitz 1851 zum Seebad auf. Es sollte bis zur Jahrhundertwende dauern, bis man den neuen Kur- und Feriengästen moderne Unterkünfte, eine gute Verkehrsanbindung und eine mondäne Seebrücke bieten konnte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Ort zügig wiederhergerichtet, so dass der Feriendienst des FDGB erste Plätze vergab. Im Jahr 1950 war das „Erste Seebad der Werktätigen“ mit rund 20.000 Gästen bereits wieder obenauf.

Doch dann kamen das Jahr 1953 und die Bergarbeiter. Die Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft Wismut hatte sich nach dem Krieg als Staat im Staate etabliert. In Thüringen und Sachsen baute sie das seltene Uran ab, das den Kalten Krieg frostig hielt. Die Wismut-Bergleute sollten sich im lungenfreundlichen Zinnowitz erholen. Nach der Enteignungswelle „Aktion Rose“ übernahm die Wismut hier 1953 nicht nur bestehende Ferienheime, sie baute auch im großen Maßstab neu: vom Ernst-Thälmann-Heim (1958) bis zum Urlaubsdomizil „Roter Oktober“ (1977).

 

Zwischen NS-Stil und Stalinbarock

Zinnowitz, Kulturhaus (Bild: historische Postkarte)
Die Räume des Kulturhauses konnten zusammen rund 1.7000 Menschen aufnehmen (Bild: Historische Gesellschaft zu Seebad Zinnowitz auf Usedom)

Von 1953 bis 1957 schuf der VEB Industrieprojektierung Nord (Walter Litzkow, G. Ulbrich, Günter Möhring, Kurt Hämmerling (Bühnentechnik), W. Reichardt (Akustik)) auf einem H-förmigen Grundriss einen monumentalen Kulturtempel. Der Theater-/Kinosaal, der Speisesaal, das Tanzcafé und die Klubräume konnten zusammen 1.700 Menschen aufnehmen. Denn die SED hatte der DDR 1949 „Kultur auf dem Lande“ verordnet: Schon bis 1953 entstanden in Dörfern und Kleinstädten 343 Kulturhäuser, davon 102 im heutigen Mecklenburg-Vorpommern. An der Ostsee lassen sich Heringsdorf (1949), Murchin (1954) und Mestlin (1957) herausgreifen – Zinnowitz (1957) wurde das Größte von ihnen.

Für das „Sozialistische Kulturhaus“ suchte die DDR einen eigenen nationalen Stil. Eigentlich lag der „Stalinbarock“ nahe, doch hatten viele Architekten noch unter den Nationalsozialisten gelernt. In Zinnowitz mischten sich NS- und Barockformen: Eine Freitreppe führte zur Pfeilerhalle des Hauptgebäudes, die Seitenflügel gliederten Wandvorlagen und den großen Saal überfing ursprünglich eine Spiegeldecke. Möglich wurde dieses mächtige Bauwerk erst durch die Rasterung und Fachwerkbinder aus der Industriearchitektur.

 

Sanierungsstau und Investorenträume

Zinnowitz, Kurhaus (Bild: K. Berkemann)
Vor dem abgezäunten leerstehenden Kulturhaus zieht das Leben schon wieder ein (Bild: K. Berkemann)

In den 1980er Jahren sanierte man das Kulturhaus umfassend und opferte dabei weite Teile der originalen Decken. Am 3. März 1988 schalteten sich die Behörden ein: Als architektonisch-historisches Zeugnis der 1950er Jahre sei das Kulturhaus „zur Aufnahme in die Topographie der Denkmale der DDR-Geschichte vorgesehen.“ Der rechte Flügel war 1989 fast wieder nutzbar, doch dann überschlugen sich die politischen Ereignisse. Ab 1990 stand der Kulturtempel leer.

Nach der Wiedervereinigung lobte die Treuhand 1991 einen Wettbewerb aus: Der Hamburger Architekt Ulf von Kieseritzky z. B. schlug ein Konferenz- und Schulungszentrum vor. Durch den Umbau werde, so Kieseritzky, „die ‚Ex-DDR-Altlast‘ einem inhaltlichen und architektonischen Entstalinisierungsprozeß unterzogen.“ In der Akte der Landesdenkmalpflege findet sich neben diesem Satz ein handschriftliches „hoffentlich“. Weitere Pläne und Investoren kamen und gingen.

 

Luxuswohnungen und Wellnesszone

Zinnowitz, Kulturhaus, Planung des Umbaus (Bild: Seidel Architekten)
Geht es nach den neuen Eigentümern, sieht das Kulturhaus bald so aus (Bild: Seidel Architekten)

Während andere noch planten, wurde der Bau nicht nur verwüstet, sondern auch „wild“ genutzt: Für Heimatforscher, Hobbyfotografen und Lost-Places-Touristen war das verfallende Symbol einer vergangenen Weltordnung allzu verlockend. Langsam kam Bewegung in die Sache, als die TU Cottbus 2007 studentische Ideen für den inzwischen denkmalgeschützten Bau präsentierte. Auch der angrenzende Park wurde 2009 wieder auf das Kulturhaus ausgerichtet. In einem zweiten Anlauf haben sich nun neue Eigentümer gefunden. Für sie soll das Büro Seidel + Architekten die erweiterten Seitenflügel als (Luxus-)Wohnungen, den großen Saal als öffentlichen Wellnessbereich herrichten – und das schiefe „L“ bleibt wohl auch erhalten.

 

Rundgang

Begleiten Sie Karin Berkemann – mit Bildern der Historischen Gesellschaft zu Seebad Zinnowitz auf Usedom und von Seidel + Architekten – auf einem Rundgang durch die Geschichte und Neugestaltung des Kulturhauses Zinnowitz.

 

Literatur und Quellen

Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern, Objektakte, 1987-2013

Lichtnau, Bernfried (Hg.), Architektur und Städtebau im südlichen Ostseeraum von 1970 bis zur Gegenwart. Entwicklungslinien – Brüche – Kontinuitäten [Publikation der Beiträge zur Kunsthistorischen Tagung, 15. – 17. April 2004, Caspar-David-Friedrich-Institut, Bereich Kunstgeschichte, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald], Berlin 2007

Hartung, Ulrich, Arbeiter- und Bauerntempel. DDR-Kulturhäuser der fünfziger Jahre. Ein architekturhistorisches Kompendium, Berlin 1997 [zgl. Diss., Uni Berlin, 1996]

Hain, Simone u. a. (Bearb.), Die Salons der Sozialisten. Kulturhäuser in der DDR, hg. von der Gesellschaft Hackesche Höfe e. V. und vom Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung e. V. Erkner, Berlin 1996

Handorf, Dirk, Horte der Ordnung und Größe, in: Denkmalschutz und Denkmalpflege in Mecklenburg-Vorpommern 1996, 3, S. 40-44

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Sommer 14: Gestrandete Wale

LEITARTIKEL: Kann ein Bau stranden?

LEITARTIKEL: Kann ein Bau stranden?

Kerstin Wittmann-Englert vergleicht die Wale mit Architektur: Gestandet seien die modernen Großbauten hoffentlich nicht.

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FACHBEITRAG: „Zentrum am Zoo“

Karin Wilhelm schildert Berlins Aufbruch der Nachkriegszeit: als 1957 das „Bikini-Haus“ von Paul Schwebes und Hans Schoszberger entstand.

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Olaf Gisbertz geht in Hannover auf Spurensuche nach dem gebauten, zerstörten und wiederaufgebauten Stadtzentrum – mit dem Kröpcke-Center aus dem Jahr 1976.

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Julius Reinsberg beschreibt eine Utopie des Sozialismus um 1930. Der Wettbewerb erzielte Höchstleistungen und beendete die russische Avantgarde.

FACHBEITRAG: Das "frappant"

FACHBEITRAG: Das „frappant“

Sylvia Necker folgt der Zwischennutzung des Hamburger Frappant. 1977 als Geschäfts- und Wohngebäude eingeweiht, steht heute an seiner Stelle ein neuer IKEA.

INTERVIEW: Peter Cachola Schmal, DAM

INTERVIEW: Peter Cachola Schmal, DAM

Der DAM-Direktor zeigt das Gothaer-Haus in Offenbach, das im Jahr 1977 die veschiedensten Nutzungen einfach übereinander stapelte.

PORTRÄT: Das Kulturhaus Zinnowitz

PORTRÄT: Das Kulturhaus Zinnowitz

Karin Berkemann befragt die moderne Baugeschichte des Kulturtempels: 1957 im Ostseebad eingeweiht, steht er seit der Wende leer und verfällt.

FACHBEITRAG: Kirchen unter Honecker

von Verena Schädler (15/4)

Katholischer Kirchenbau traf in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) nicht nur auf eine ausgeprägte Diaspora. Er musste sich vor allem in einem atheistischen Staat mit Mangelwirtschaft behaupten. Trotzdem entstanden dort zwischen 1945 und 1989 etwa 350 neue katholische Kirchen. Als die Ära Honecker (1971-89) einsetzte, wandelte sich auch diese Architektur: Hatte der SED-Staat seine Einstellung zur katholischen Kirche geändert?

Erich Honecker als Freund der katholischen Kirche? (Fotomontage von Verena Schädler auf Basis von: Bundesarchiv Bild 183-1987-1023-049, CC BY SA 3.0, Foto: Rainer Mittelstädt (Erich Honecker 1987 im Gespräch mit Kardinal Dr. Joachim Meisner))

 West-Geld für den Kirchenbau

Seit den 1970er Jahren errichtete man Kirchen in der DDR zumeist als Neubauten – wie „Zum Guten Hirten“ in Berlin-Friedrichsfelde (Bauakademie, 1985) (Bild: Wolfgang Lukassek, 1980er Jahre)

Vor allem aufgrund der rund 2 Millionen Flüchtlinge, die mit dem Zweiten Weltkrieg in die SBZ bzw. DDR kamen, errichtete man katholische Kirchen: nicht nur als Neubau, sondern auch als Behelfsbau (z. B. Baracke), als Umbau einer profanen Anlage (z. B. Scheune) oder als Kirchenraum in einem anderweitig genutzten Bau. Vergleichsweise wenige katholische Kirchen entstanden in der DDR in den 1970er und 1980er Jahren, doch wurden sie nun zumeist vollständig neu gebaut, gerieten großzügiger und hochwertiger. Dabei hing man stets von der innerkirchlichen, finanziell-materiellen Unterstützung aus dem traditionell katholischen Rhein- und Donauraum ab.

Während diese Förderung in den 1960er Jahren durch die abgeriegelte Grenze erschwert wurde, schuf die DDR-Regierung in den frühen 1970er Jahren durch Sonderbauprogramme einen offiziellen Rahmen. Abgewickelt wurden die staatlich genehmigten Programme über die Ostberliner Außenhandelsunternehmen „Limex“ und „Intrac“: Die DDR erhielt D-Mark (West) aus der Bundesrepublik Deutschland (BRD), finanzierte und organisierte damit (zum lukrativen Wechselkurs von 1:1) Planung und Bau mit eigenen Materialien und Dienstleistungen. Von den 55 (in dieser Zeit in der DDR recherchierbaren) katholischen Kirchen entstanden 34 in solchen Sonderbauprogrammen – jenseits der sonst üblichen Genehmigungsschwierigkeiten.

Besondere Umstände, besondere Raumformen

In der späten DDR entstanden neue katholische Kirchen häufig in „Neuen Städten“ – wie „Von der Verklärung des Herrn“ (1988) in der Großwohnsiedlung Berlin Marzahn (Bild: Bundesarchiv Bild 183-1988-0802-300, Foto: Peter Zimmermann)

Zum einen wählte man in der späten DDR Raumformen wie in Westeuropa (z. B. Zentralbauten), zum anderen findet sich jedoch auch Vieles, das für den katholischen Kirchenbau in Ostdeutschland charakteristisch ist („DDR-spezifische Sonderformen“): z. B. durchaus „profan“ aussehende Neubauten („Typ Haus“) oder in Höhe und Material stark reduzierte Saalkirchen.

Neue Kirchen entstanden in der späten DDR vorwiegend in Städten (32 von 55 in Bezirks- oder Kreisstädten), davon etwa die Hälfte in den „Neuen Städten“, den an Großstädte angelagerten Großwohnsiedlungen. Weit von den historischen Stadtkernen entfernt, sollten diese „auf der grünen Wiese“ meist 50.000 bis 100.000 Menschen (z. B. Halle-Neustadt oder Berlin-Marzahn) aufnehmen und damit den vorherrschenden Wohnungsmangel beheben. Dass hier viele neue Kirchen errichtet wurden, stand im deutlichen Widerspruch zu bisherigen sozialistischen Stadtneuplanungen (wie z. B. in Stalinstadt).

Neue Kirchen für „Neue Städte“

In Berlin-Hohenschönhausen entstand die Heilig-Kreuz-Kirche zwischen 1983 und 1986 auf einem annähernd regelmäßigen achteckigen Grundriss (Bild: Verena Schädler)

In einem Sonderbauprogramm wurde die Heilig-Kreuz-Kirche in Berlin-Hohenschönhausen durch die Berliner Bauakademie der DDR (Friedrich Schüller/Waldemar Schwarz) zwischen 1983 und 1986 geplant und durch den Bildhauer Friedrich Press künstlerisch gestaltet. Von Anfang an arbeiteten hier Planer, Künstler und Theologen beratend zusammen. Für die Architekten der Bauakademie der DDR, die viele Kirchen in den Neubaugebieten entwarfen, war das Thema oft Neuland. Hier konnten sie jedoch eigenständige Ideen verwirklichen – eine willkommene Abwechslung in den auf standardisierten Platten-Wohnungsbau ausgerichteten Projektierungsabteilungen.

In den Großwohnsiedlungen brauchte es neue Kirchen und Gemeindezentren, da sich mit den Menschen auch die Gemeindearbeit dorthin verlagerte. Es ist bezeichnend, dass sich „Heilig Kreuz“ am Rand des neuen Siedlungsgebiets findet: Weiterhin waren Regierung und örtliche Entscheider sehr darum bemüht, die neuen Kirchen dezentral zu verorten. Im Gegensatz dazu ist „Heilig Kreuz“ durch den Turm mit einem großen Klinkerkreuz im Stadtraum als christlicher Sakralbau unübersehbar.

„Typ Haus“ auf dem Land

Im ländlichen Hersmdorf/Thüringen ist die katholische „Kirche“ – streng genommen ein Pfarrhaus mit einem kleinen Anbau für Kapelle und Gemeinderaum – nach außen kaum als „Sakralbau“ erkennbar (Bild: Verena Schädler)

Durch staatliche Programme konnten nun auch die Dörfer und Kleinstädte Kirchen und Kapellen erhalten, für die bis dahin kein Geld oder keine Genehmigung verfügbar war. Sie entstanden häufig als „Typ Haus“: So bemühte sich die katholische Gemeinde im thüringischen Hermsdorf ab 1970 verstärkt um ein eigenes Baugrundstück. Allerdings wurden alle Anträge abgelehnt, bis das Vorhaben 1976 in ein Sonderbauprogramm kam und endlich ein neues Pfarrhaus genehmigt wurde. Danach ergänzte man die Pläne rasch um einen Kapellenanbau mit Gemeinderaum im Kellergeschoss. Das Gebäude in Ortsrandlage wirkt nach außen wie ein gewöhnliches Wohnhaus und ist kaum als christlicher Sakralbau zu erkennen.

Außerhalb der Sonderbauprogramme

Durch die Sonderbauprogramme konnte nicht der gesamte Bedarf gedeckt werden, so dass auch weiterhin neue schlichte Kirchen mit viel gemeindlicher Eigenleistung entstanden: z. B. „Zu den heiligen Schutzengeln“ in Hennigsdorf nördlich von Berlin. Als der Ort im frühen 20. Jahrhundert zum Industriestandort aufstieg, zogen auch viele katholische Arbeitskräfte in die Region. Der erste, in den 1920er Jahren in einer Häuserreihe errichtete Sakralbau wurde immer als Notkirche verstanden. Allerdings verzögerten finanzielle und politische Schwierigkeiten wiederholt einen Neustart.

Die Breite von „Zu den heiligen Schutzengeln“ in Hennigsdorf richtete sich nach der Länge der verfügbaren Dachbinder (Bild: Verena Schädler)

Als die Hennigsdorfer Kirche in den 1970er Jahren stark baufällig wurde (durchhängende Deckenbalken mussten abgestützt werden), erhielt man endlich die Genehmigung. Der Architekt Lothar Feitel, der häufig ehrenamtlich für Kirche plante, entwarf einen Neubau an gleicher Stelle. Dessen Ausmaße orientierten sich an den Dachbindern, die nur in einer Länge von 17 m erhältlich waren. Dadurch geriet der Neubau deutlich breiter, jedoch niedriger als sein Vorgänger: 85 m² zusätzliche Nutzfläche ermöglichten einen größeren Altarraum.

Neue Kirchen, alte Einstellungen

In den 1970er und 1980er Jahren beherrschten neue Projekte den katholischen Kirchenbau der DDR. Die staatlich genehmigten, west-finanzierten Sonderbauprogramme ermöglichten sogar relativ hochwertige Gebäude in sozialistischen Großwohnsiedlungen. Jedoch blieb es dabei: Die Kirchen lagen abseits der Zentren. Der „Typ Haus“ und die reduzierte Saalkirche ließen sich unauffällig ins sozialistische Ortsbild einbringen. Außerhalb der Sonderbauprogramme drohten weiterhin die üblichen Genehmigungsschwierigkeiten.

Zunächst scheint es paradox, dass sich der atheistische SED-Staat überhaupt so intensiv mit dem Kirchenneubau beschäftigte: Er hoffte auf eine positive Außenwirkung und schätzte vor allem die begehrten Devisen aus den Sonderbauprogrammen. Es gab durchaus Rechtfertigungsprobleme, wenn es in den „Neuen Städten“ z. B. weder Kiosk noch Kino gab, aber eine neue katholische Kirche. Doch konnte sich der SED-Staat inzwischen die „Kirche neben der Großwohnsiedlung“ leisten, da dort die Säkularisierung schneller voranschritt. Insgesamt hatte sich zwar der Umgang der DDR-Regierung mit dem Kirchenneubau gewandelt, jedoch nicht ihre grundsätzliche Einstellung zur katholischen Kirche.

Rundgang

Hilfreiche Statistik und eine kleine, nicht repräsentative Auswahl von katholischen Kirchen der DDR-Zeit der 1970er und 1980er Jahre …

Literatur

Schädler, Verena, Katholischer Sakralbau in der SBZ und DDR, Regensburg 2013.

Lukassek, Wolfgang, Katholischer Kirchenbau in Ostdeutschland 1945 bis 1992, in: das münster 49, 1996, S. 186-193.

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Herbst 15: Haus mit Turm

LEITARTIKEL: Glaube an die Moderne

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Ruben Donsbach über die Sehnsucht nach Räumen, die offen sind für andere Erfahrungen.

FACHBEITRAG: Ökumenische Zentren

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Philipp Stoltz über eine besondere Nachbarschaft in München.

FACHBEITRAG: Straße der Moderne

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Andreas Poschmann über ein Projekt, das verbindet – Kirchenbauten werden virtuell und analog zur Straße verknüpft.

FOTOSTRECKE: "Ich war eine Kirche"

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Lichtbilder über das, was nach Abriss, Entwidmung oder Verkauf kommt: Daniel Bartetzko und Karin Berkemann auf Fototour zu Frankfurts verlorenen Kirchen.

FACHBEITRAG: Kirchen unter Honecker

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Verena Schädler über katholischen Kirchenbau im Osten Deutschlands.

FACHBEITRAG: Erneuerung

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Matthias Ludwig über seine Beratungsarbeit mit Gemeinden und ihren modernen Kirchenräumen.

INTERVIEW: Kirche und Denkmalpflege, Hannover

INTERVIEW: Kirche und Denkmalpflege, Hannover

Rocco Curti und Martin Krause über Gerichtsverfahren, Gespräche und gemeinsame Ergebnisse. Ein Interview über Kirche und Denkmalpflege in Hannover.

PORTRÄT: Meine Kirchen

PORTRÄT: Meine Kirchen

Karin Berkemann über ihre erste „sakrale“ Liebe – und was danach kam.